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Unreife Tomaten nicht verzehren

cc by Pressebereich Dehner Garten-Center/flickr

Jeder Hobbygärtner kennt das Problem nur zu gut. Die Tomatenpflanzen sind noch voll mit Tomatenfrüchten, jedoch lässt das Wetter es nicht mehr zu, dass sie reifen und rot werden. Dann stellt sich für diese immer wieder die Frage danach, was nun zu tun ist. Viele entscheiden sich dann dazu, die Früchte zu ernten und mit ins Haus zu nehmen, damit sie hier eventuell noch nachreifen und ihre rote Farbe erhalten. Andere wiederum lassen sie noch einige Zeit hängen und wiederum andere entsorgen sie nach einiger Zeit einfach. Darüber hinaus gibt es auch solche, die über grüne Stellen an den Tomaten einfach hinweg sehen und sie so wie sie sind verzehren. Doch wie sollte man sich wirklich verhalten, wenn die Tomaten noch nicht so reif sind wie sie eigentlich sollten?

 

Die Tomaten, die rotfleischig sind und an der Pflanze nicht mehr reif werden, sollten möglichst nicht im grünen Zustand verzehrt werden. Dies liegt daran, dass die unreifen Früchte pro hundert Gramm bis zu 30 Milligramm gefährliches Solanin enthalten. Dieses kann bei einer verzehrten Gesamtmenge von bis zu 400 Gramm sogar zum Tode führen. Der Infodienst Landwirtschaft-Ernährung-Ländlicher Raum in Schwäbisch Gmünd weist darauf hin. Demnach hilft es nicht wirklich die unreifen Tomaten milchsauer einzulegen, süß-sauer zu konservieren oder einzukochen. Denn hierbei werde der Solanin-Anteil nur geringfügig verringert. Im Gegensatz dazu sei das Solanin kaum noch in ausgereiften Früchten nachweisbar, die sich schon gelblich aufgehellt haben.

 

Damit sollte die Frage nach dem richtigen Verhalten eigentlich beantwortet sein. Tomaten, die noch grüne Stellen aufweisen, sollten nicht verzehrt werden. Selbst geringe Mengen reichen bereits aus, damit das gefährliche Solanin in den menschlichen Körper gelangt.

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