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Artikel Tagged ‘winter’

Die Pflanzen vor Kälte richtig schützen

16. Dezember 2011 Keine Kommentare

cc by der_scholt/flickr

Der Winter mitsamt seinen extrem kalten Temperaturen macht nicht nur uns Menschen stark zu schaffen. Wir selber ziehen uns bei Kälte dementsprechend warme Kleidung an, um uns warm zu halten. Genau das gilt auch für die Pflanzen. Wichtig ist dabei, dass Hobbygärtner darauf achten, dass der Wurzelballen der Kübelpflanzen nicht durchfriert. Sehr hilfreich sind dabei Jutesäcke oder auch Noppenfolie und ein möglichst geschützter Standort.

Die immergrünen Gehölze sind in den Wintermonaten einer besonderen Gefahr ausgesetzt. An frostigen und sonnigen Tagen können sie sehr leicht Frostschäden erleiden. Die Wurzeln haben keine Chance sich die Feuchtigkeit aus dem gefrorenen Boden aufzunehmen und die Blätter trocknen aufgrund der Sonneneinstrahlung sehr leicht aus. Gartenexperten empfehlen daher, dass die Gehölze mit Jutesäcken oder auch ausgedienten Gardinen geschützt werden und ihnen so Schatten gespendet wird. Neben den Kübelpflanzen und den immergrünen Gehölzen sind auch die Rosen gefährdet. Gerade in einem so milden Winter, wie wir ihn aktuell haben, zeigen sich oftmals bereits Knospen und Blüten. Kommt nun ein Kälteeinbruch erfrieren sie. Daher sollten die Rosen nicht nur angehäufelt werden, sondern die Krone auch durch in die Erde eingesteckte Tannenzweige oder auch Hauben aus Vlies oder Jute geschützt werden.

Bei sehr starkem Frost sollten die Gartenschere und die Säge im Schuppen bleiben. Sobald wieder Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschen können die Obst- und Ziergehölze geschnitten werden. Hobbygärtner sollten bei den Rhododendren darauf achten, dass sie im Bodenbereich gut mit Laub angehäuft sind. Dies führt dazu, dass der Boden nicht zu tief durchfriert und zugleich vor Austrocknung geschützt ist. Sollten sich die Blätter einrollen, dann ist dies kein Zeichen für Erfrierung, sondern so schützt sich die Pflanze vor Verdunstung und vor Austrocknung.

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Winterlandschaften in der Kugel

2. September 2011 Keine Kommentare

flickr.com/ hfb

Wer von Ihnen kennt sie nicht, die Schneekugel? Nicht nur Kinder sind von den kleinen durchsichtigen Kugeln, bei denen es zu schneien anfängt, wenn man sie schüttelt oder herum dreht, fasziniert. Erfunden wurde die Schneekugel 1950 vom Unternehmer Bernhard Koziol. Quelle der Inspiration war eine Fahrt durch den verschneiten Odenwald. Diesen Moment wollte Koziol unbedingt festhalten und so entstand die heute überall bekannte Schnee- oder Traumkugel.

Mittlerweile ist die Schneekugel nicht nur in Deutschland sondern weltweit bekannt. Schneekugeln gibt es in vielen Variationen und Größen und oftmals sind sie ein beliebtes Mitbringsel oder Souvenir aus dem Urlaub. Ob der Eiffelturm oder die Tower-Bridge im Miniformat, die Schweizer Berge oder der Kölner Dom, der Fantasie sind diesbezüglich keinerlei Grenzen gesetzt.

In der Vorweihnachtszeit findet man in vielen Geschäften und im Online-Shop auch Schneekugeln mit kleinen Engeln, Nikoläusen oder anderen weihnachtlichen Motiven. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und so sind auch Schneekugeln nicht unbedingt Jedermanns Geschmack. Einige finden sie einfach nur kitschig.
Wer aber Schneekugeln mag und es darüber hinaus auch noch individuell liebt, kann sich sogar seine eigene Schneekugel selbst basteln. Mit der entsprechenden Anleitung aus einem Bastelheft oder dem Internet, lassen sich einzigartige Kreationen herstellen. So wird zum Beispiel eine Schneekugel mit Foto zu einem Unikat und zu einem ganz persönlichen Geschenk.

Es gibt sogar Museen die Schneekugeln zu ihrem Thema machen. So beispielsweise das Schneekugel Museum in Fulda in dem Sie ca. 160 verschiedene Schnee- und Traumkugeln bewundern können. Auch auf Hobby- und Kreativmessen begegnen Sie der Schneekugel. Ob mit Teddybärmotiv oder dem Emblem eines Fußballvereins auch hier ist die Bandbreite sehr groß.