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Artikel Tagged ‘Obst’

Obst und Gemüse als Vitamin C Bombe

4. November 2011 Keine Kommentare

cc by The Ewan/flickr

Vitamin C zählt zu den wichtigsten Nährstoffen für den menschlichen Körper. Es stärkt die Immunabwehr und hilft dem Körper im Winter dabei Erkältungen vorzubeugen. Darüber hinaus beschleunigt das Vitamin C die Wundheilung und trägt zum Aufbau von Bindegewebe bei. Leider kann der Körper diese Ascorbinsäure nicht eigenständig produzieren, sodass sie komplett über die Nahrung aufgenommen werden muss. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte täglich einhundert Milligramm aufgenommen werden. Dieser Bedarf ist bereits mit ein bis zwei Orangen gedeckt. Die Zitrusfrüchte im Allgemeinen gelten als die klassischen Hauptlieferanten des Vitamin C. Neben den Orangen zählen auch die Zitronen und die Grapefruits dazu. Diese Zitrusfrüchte enthalten ausreichend des wichtigen Vitamins, damit die nötige Menge für eine gesunde Ernährung aufgenommen werden kann.

 

Es gibt aber auch andere Obst- und Gemüsesorten, die noch einen größeren Anteil an Vitamin C haben als die Zitrusfrüchte. Sehr viele von ihnen kommen sogar aus einheimischem Anbau. Mit den Zitrusfrüchten kann das Kohlgemüse, wie zum Beispiel Grünkohl, Rosenkohl und Brokkoli, durchaus mithalten. Einige Sorten übersteigen den Vitamin C Anteil sogar noch. Leider geht dieser Überschuss beim Kochen oftmals verloren. Im Rohzustand enthalten Obst und Gemüse am meisten Vitamine und Mineralstoffe. Je nachdem wie es zubereitet wird, kann der Anteil der Vitalstoffe sehr stark abnehmen. So ist das Vitamin C hitzeempfindlich und wasserlöslich. Aus diesem Grund sollte das Gemüse nach Möglichkeit nur kurz und mit wenig Wasser gedünstet werden.

 

Die Obstsorten, die den meisten Anteil an Vitamin C haben, sind bei den hiesigen Händlern kaum zu bekommen. Diese sind die Acerolakirsche und die Früchte des Camu-Camu-Strauchs, der im Amazonasgebiet heimisch ist. Der absolute Spitzenreiter ist die australische Buschpflaume. Das Fruchtfleisch dieser Frucht enthält bis zu 3000 Milligramm pro 100 Gramm.

Teil 2: Obst und Gemüse selber anbauen

22. Juni 2011 Keine Kommentare

cc by lilli2de/flickr

Neben dem Anbau von Gemüse kann auch Obst im eigenen Garten selber angebaut werden. Hier raten Experten den eher fauleren Hobbygärtnern zu Beerensträuchern. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass derjenige, der Johannisbeeren anbauen möchte, auf die hochstämmigen Sorten verzichtet, da diese eine intensive Pflege benötigen. Ebenfalls kommt es bei den Himbeeren auf die Sorte an. Die Himbeeren, die im Sommer tragen, die benötigen einen komplizierten Schnitt. Pflegeleicht sind dagegen die herbsttragenden Himbeeren, die ab August bis hin zum ersten Frost ihre Früchte tragen. Nachdem sie das erste Mal abgeerntet wurden, werden sie einfach komplett herunter geschnitten. Darüber hinaus werden sie ebenfalls nicht madig. Dies liegt daran, dass die Käfer, die in Himbeeren gerne ihre Eier ablegen, im Herbst nicht mehr fliegen. So lässt sich der Pflanzenschutz sparen und auch sehr viel an Zeit. Am besten gedeihen die Himbeeren in einem Hochbeet, wobei sie in Rhododendron-Erde gepflanzt werden sollten.

Doch neben der Sorge um eine zu intensive Pflege der Obst- und Gemüsepflanzen sorgen sich ebenfalls sehr viele Hobbygärtner darüber, dass der vorhandene Platz nicht ausreichen könnte. Allerdings ist dies ein Irrglaube, da auch ein kleiner Garten für den Heimanbau geeignet ist. Beispielsweise kann mit einem vier Quadratmeter großen Gemüsebeet ein Zwei-Personen-Haushalt das komplette Jahr über mit Gemüse versorgt werden. Dabei ist das Mulchen wichtig. Hierbei wird die Erde mit einer Schicht Mulch bedeckt, welches Kompost sein kann, Laub oder auch gehäckselte Äste. Dieses hält den Boden sehr schön feucht, sodass weniger häufig gegossen werden muss. Ebenfalls siedelt sich das Unkraut nicht so leicht an. Wer Schädlingen entgegen wirken möchte, für den empfiehlt es sich, wenn er zwischen das Gemüse Kräuter wie zum Beispiel Lavendel pflanzt.

Teil 1: Obst und Gemüse selber anbauen

15. Juni 2011 Keine Kommentare

cc by La Hacienda/flickr

Eigenes Obst und Gemüse im eigenen Garten zu besitzen und dieses selber anzubauen, ist eine verlockende Vorstellung. Wer diesen Luxus genießt, der weiß, was er da auf dem Teller hat und kommt in den Genuss, dass dieses Obst und Gemüse sehr viel besser schmeckt und frischer ist als das aus dem Supermarkt. Allerdings gibt es sehr viele Hobbygärtner die davor zurückschrecken selber Tomaten oder Salat anzubauen, weil ihnen der Aufwand dafür zu hoch erscheint. Jedoch ist es gar nicht notwendig, dass ein Obst- oder Gemüsebeet so viel Arbeit macht. Hier erhalten Sie einige Tipps, bei denen Sie sogar ein fauler Hobbygärtner sein können, aber trotzdem ernten.

Jeder, sehr eigenes Obst und Gemüse anbauen, aber wenig Arbeit mit der Gartenpflege haben möchte, der sollte auf unkomplizierte Gemüse- und Obstsorten zurück greifen. In Sachen Gemüse bieten sich Kartoffeln an, da diese relativ anspruchslos sind. Die Kartoffeln werden im Frühjahr gelegt, wobei sich der Gärtner danach kaum noch um etwas zu kümmern braucht. Zwar ist das regelmäßige Wässern wichtig, jedoch ist es weniger schlimm, wenn dieses einmal nicht gemacht wird, da die Kartoffeln auch trockene Phasen mögen. So ist es kein Problem in den Urlaub zu fahren. Ebenso benötigen Radieschen, Pflücksalat oder Pak Choi nur wenig Pflege. Radieschen sind sogar bereits nach drei Wochen erntereif, der Pflücksalat und Pak Choi nach sechs Wochen.

Ebenfalls eignen sich Zucchini. Neben ihrer Anspruchslosigkeit garantieren sie ebenfalls eine reiche Ernte. Hier reicht bereits eine Pflanze aus. Jeder, der allerdings nur sehr wenig Zeit in die Pflege des Gartens investieren möchte, der sollte auf Gemüsesorten wie Fenchel, Artischocken, Radicchio, Chicorée und Blumenkohl verzichten. Denn diese Sorten reagieren empfindlich, wenn sie einmal nicht gegossen oder gedüngt werden. Ebenso verkraften sie einen regenreichen Sommer nur schlecht.

Die Frühjahrsmüdigkeit

21. Februar 2011 Keine Kommentare

Vitaminreiche Shakes helfen bei Frühjahrsmüdigkeit. Photo: Mitch Altmann

Nächsten Monat geht es wieder los: die berühmte Frühjahrsmüdigkeit tritt ein. Von Mitte März bis Mitte April werden die Menschen schlapp und lethargisch. Aber wo rührt diese Art von Verstimmung her und was kann man dagegen tun?

Im Grunde geht man von drei verschiedenen Ursachen bei der Frühjahrsmüdigkeit aus, die alle drei zusammenspielen. Als erstes ist der Hormonhaushalt des Körpers schuld. Im Frühling fängt dieser an sich umzustellen, Östrogen, Testosteron und Endorphin, das Glückshormon, werden vermehrt ausgeschüttet. Langfristig ist dies zwar sehr positiv, aber im Moment des Umstellens wird der Körper enorm strapaziert.

Mit der Veränderung des Hormonspiegels verändert sich auch der Nährstoffbedarf des Körpers. Im Winter ernähren sich die Menschen viel kohlenhydratreicher als im Sommer. Mit dem Beginn des Frühlings hingegen benötigt der Körper mehr Vitamine und Proteine, ansonsten kann er seine Leistungen nicht halten und wird durch die vielen Kohlenhydrate unnötig belastet.

Zudem weiten sich mit steigenden Temperaturen die Blutgefäße, was zu einem unterdurchschnittlich niedrigen Blutdruck führen kann.

Die Maßnahmen, um der Frühjahrsmüdigkeit zu entgehen sind dementsprechend denkbar einfach. Gehen Sie in Ihren Garten und genießen Sie die Natur. Machen Sie Spaziergänge, um Ihren Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Mixen Sie sich leckere und vitaminreiche Shakes und trinken Sie diese gleich zum Frühstück, damit Sie nicht schon vor Arbeitsbeginn in ein Tief fallen.

Das wichtigste ist: Nehmen Sie Abstand von ungesunder Nahrung, und das nicht nur im Frühling und Sommer. Essen Sie Süßigkeiten und Chips nur in Maßen und bedienen Sie sich lieber an Ihrem Apfel- oder Kirschbaum. Pflanzen Sie Kräuter an und benutzen Sie sie für Ihre Gerichte. Ihr Körper und Ihr Geist wird es Ihnen danken!