Archiv

Artikel Tagged ‘Hausmittel’

Mit Hausmitteln gegen Erkältung & Co

25. November 2011 Keine Kommentare

cc by raymond_zoller/flickr

Gerade die Herbstzeit ist auch die Grippezeit. Wenig Licht, kalte F√ľ√üe und keine Vitamine. Die Abwehrkr√§fte schwinden vor allem in der dunklen Jahreszeit und die Erk√§ltung steht schon bereit. Einer Studie zur Folge gehen rund 11,8 Prozent aller Krankheitsf√§lle von Arbeitnehmern auf das Konto von grippalen Infekten. Laut dem Pressesprecher der AOK s√ľdlicher Oberrhein, Frank K√∂lble, sind die Arbeitnehmer etwa sechs Tage krankgeschrieben, wenn eine Erkrankung der Atemwege vorliegt. Dabei hilft ein gutes Immunsystem dabei gar nicht erst krank zu werden. Hierf√ľr sind ausreichend Bewegung an der frischen Luft und viele Vitamine unerl√§sslich. Hier sind gerade Vitamin C und Zink sehr wichtig. Wer diese nicht ausreichend √ľber die Nahrung zu sich nimmt, kann zu sogenannten Nahrungserg√§nzungsmitteln greifen. Allerdings sind diese nicht unbedingt zu empfehlen. Viel besser sollte auf eine gesunde Ern√§hrung Acht gelegt werden.

In der kalten und dunklen Jahreszeit sind viel Bewegung an der frischen Luft sehr wichtig. So zum Beispiel joggen, Fahrradfahren und lange Spatzierg√§nge. Au√üerdem sollte auf eine ausgewogene Ern√§hrung mit viel Obst, Gem√ľse und Fisch geachtet werden. Dies st√§rkt das Immunsystem nachhaltig und sch√ľtzt vor Erkrankungen. Sollte die Erk√§ltung oder die Grippe trotzdem zuschlagen ist Zink empfehlenswert. Ein sehr gutes Hausmittel ist auch eine Mischung aus Zwiebel und Zucker. Hierzu die Zwiebel klein hacken, mit Zucker in einem Glas mischen und auf die Heizung stellen. Dadurch karamellisiert die Mischung leicht. Hiervon sollte dann jede Stunde ein L√∂ffel gegessen werden. Denn das √Ėl der Zwiebel sorgt daf√ľr, dass man schneller wieder gesund wird. Wenn diese Mischung nicht mehr hilft, dann verspricht hei√üe Milch mit Honig Linderung. Zu der hei√üen Milch mit Honig wird ein Teel√∂ffel Butter, eine zerdr√ľckte Knoblauchzehe und ein halbe gew√ľrfelte Zwiebel hinzugef√ľgt. Auch wenn sich dieses Gemisch schrecklich anh√∂rt, schmeckt es wie hei√üe Milch mit Honig. Dazu sollte sehr viel getrunken werden. So zum Beispiel Wasser, unges√ľ√üte Tees und Kr√§utertees.

Dem Schluckauf den Kampf ansagen

3. August 2011 Keine Kommentare

cc by live-and-stereo/flickr

Der Schluckauf ist oftmals f√ľr diejenigen, die nicht unmittelbar davon betroffen sind eine lustige Angelegenheit. Und die Betroffenen, die st√§ndig laut hicksen, ernten Spott und Gel√§chter. Diese und der Schluckauf selber sind f√ľr den Betroffenen √§rgerlich und l√§stig. Doch wenn er nur kurze Zeit andauert ist er ungef√§hrlich und harmlos.

 

Ihren Ursprung haben die Schluckaufbeschwerden im Zwerchfell. Er ist die treibende Kraft bei der Zwerchfellatmung. Das Zwerchfell zieht sich bei dieser Atmung nach unten hin zusammen, wobei sich das Brustvolumen vergrößert. Dabei kommt es zu einem Unterdruck. Durch die geöffnete Stimmbandritze wird Luft in die Lunge gesaugt. Sobald sich das Zwerchfell wieder entspannt strömt die Luft wieder aus der Lunge raus. Wenn sich das Zwerchfell plötzlich verkrampft schließt sich die Stimmbandritze reflexartig. Dadurch kann die Luft in der Lunge nicht entweichen und es entsteht ein Überdruck, der sich in der Form des bekannten Hicksens äußert.

 

F√ľr einen Schluckauf ist h√§ufig die Reizung des Zwerchfells die Ursache. Beispielsweise durch zu hastiges Schlucken, durch hei√üe oder kalte Getr√§nke und auch durch Alkohol. Die bekannten Hausmittel gegen den Schluckauf sind ein Glas Wasser zu trinken, die Luft anzuhalten, ein St√ľck Zucker auf der Zunge zergehen zu lassen oder den Betroffenen zu erschrecken. Diese kleinen Hausmittel zeigen in der Regel sogar Wirkung. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Dies liegt vor allem aber daran, dass sie den Betroffenen ablenken und dadurch das Zwerchfell beruhigen, da die Atmung so entspannt wird. In der Regel ist ein Schluckauf bereits nach einigen Minuten wieder vergangen und bedarf keiner Behandlung. In ganz seltenen F√§llen ist er auch chronisch. In einem solchen Fall gilt es einen Arzt aufzusuchen.

KategorienHausmittel Tags: ,

Hausmittel zum Reinigen der Fenster

15. Juli 2011 Keine Kommentare

cc by dorena_wm/flickr

Es gibt wohl kaum jemanden, der behaupten kann, dass er sehr gerne die Fenster putzt. Denn √ľber dem Kopf zu arbeiten kann doch sehr anstrengend sein und zus√§tzlich ist es nat√ľrlich auch sehr nervig, wenn nach getaner Arbeit h√§ssliche Streifen auf den Scheiben zu sehen sind. Der Hausmeisterservice RSA aus M√ľnster, setzt sich bereits seit Langem f√ľr eine professionelle Geb√§udereinigung ein und vereinfacht sich die Reinigung der Fenster mit altbew√§hrten Hausmitteln.

Festzuhalten ist, dass sich das Fensterputzen nicht sehr von anderen Reinigungsarbeiten unterscheidet. Wie in anderen Bereichen auch geht das Wunschergebnis darauf zur√ľck, dass angemessenes Werkzeug verwendet wird und die Putzmethoden richtig sind. Zuallererst sollte der grobe Schmutz im Vorfeld von der Scheibe gefegt werden. Sobald die Pollen, der Staub und das Laub beseitigt sind, ist die streifenfreie Reinigung sehr viel einfacher und schneller zu erzielen. Wer seine Fenster wirklich sauber bekommen m√∂chte, der muss nicht zwangsl√§ufig auch die teuren Reinigungsmittel kaufen. Denn sie erzielen keinesfalls bessere Reinigungsergebnisse als die altbew√§hrten Hausmittel. Obendrein sind sie sehr viel teurer und oftmals auch weniger umweltvertr√§glich. Das beste Mittel zum Fensterputzen ist lauwarmes Wasser in das etwas Sp√ľlmittel und ein Zusatz von Essig oder Spiritus gegeben wird. Das Wasser darf dabei jedoch nicht zu hei√ü sein, da der Alkohol im Spiritus sonst wirkungslos verdampfen w√ľrde. Das Mittel zum Fensterputzen wird ganz einfach mit einem Schwamm auf dem Fenster verteilt. Von Oben nach Unten wird das Fenster dann mit dem Schwamm schlangenf√∂rmig geputzt. Im Anschluss daran ganz einfach das Putzmittel von der Fenstermitte zum Au√üenrand hin wegputzen und mit einem Abzieher alle Reste wegnehmen. So wird garantiert jedes Fenster streifenfrei sauber!

Beliebtes Hausmittel – Schnell gesund durch Wickel

3. Juni 2011 Keine Kommentare

cc by Claus Rebler/flickr

Bereits bei unseren Gro√üeltern waren die Wickel, beispielsweise die Wadenwickel, ein sehr beliebtes Hausmittel. Auch heute kommen sie noch h√§ufig zum Einsatz. So gibt es diese Wickel zum Beispiel warm und kalt, mit Kartoffeln, Ingwer, Heilerde oder Topfen. Eine Umfrage der ‚ÄěApotheken Umschau‚Äú hat ergeben, dass die Wickel nicht nur frei von Nebenwirkungen sind, sondern auch Schmerzen lindern und einfach gut tun. Peter Kanzler, der Chefredakteur der Zeitschrift erkl√§rt, was man √ľber die Wickel als beliebtes Hausmittel wissen sollte.

So verdeutlicht er, dass zuerst einmal eine Unterscheidung zwischen warmen und kalten Wickeln getroffen werden muss. Die warmen Wickel werden enger auf die Haut aufgetragen und die kalten eher locker. Bei einigen kommt der Inhalt sogar direkt auf die Haut. So zum Beispiel bei einem Wickel mit Heilerde. Bei den Kartoffel- und Topfenwickeln wird der Inhalt zuerst einmal in ein Handtuch eingeschlagen und dann auf die Haut aufgelegt.

Der Kartoffelwickel hilft besonders gut bei Verspannungen. In der Regel steht die Kartoffel bei den allermeisten Familien nur auf dem Speiseplan. Doch wird sie √§u√üerlich angewendet, so entfaltet sie eine ganz besondere Wirkung. Die gekochten Kartoffeln speichern die W√§rme sehr lange und sind daher besonders wohltuend bei Muskelschmerzen im R√ľcken- und Nackenbereich. Hier ist jedoch vor allem darauf zu achten, dass der Wickel nicht zu hei√ü ist, da er sonst Verbrennungen verursachen kann. Bei starken R√ľckenschmerzen jedoch, sollten dann andere Pr√§parate in Betracht gezogen werden.

Der Topfenwickel wird oftmals bei Insektenstichen angewendet. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass der Topfen, im Gegensatz zur Kartoffel, k√ľhl ist. Sehr gut angewendet werden kann er bei Sonnenbrand und auch bei Insektenstichen, da er sehr gut k√ľhlt. Das Besondere daran ist, dass der Topfen nicht aus dem K√ľhlschrank kommen muss, da der K√ľhleffekt bereits bei der Zimmertemperatur eintritt.

Auch wenn es sich bei einem Wickel um ein sehr schonendes Hausmittel handelt, ist es trotzdem wichtig, dass man sich √ľber die richtige Wickeltechnik und die geeigneten Zutaten informiert.

Nat√ľrliche Hausmedizin

30. Januar 2011 Keine Kommentare

Die Natur hält viele Heilmittel bereit. Photo: Adrienne Alix

Ein grippaler Infekt, ein verspannter Nacken, Insektenstiche. Banale Krankheiten, die aber im Alltag bereits einschr√§nkend wirken. Deshalb haben wir Tabletten, Cremes und Tinkturen parat, um gegen solche Unannehmlichkeiten jederzeit ger√ľstet zu sein. Es geht aber auch ohne Chemie.

Krankheiten wegwickeln
Die Anfertigung von Wickeln kennen viele nur noch von ihren Gro√üeltern, wenn √ľberhaupt. Doch in den Zeiten, in denen Natur und nat√ľrliche Heilmittel einen gro√üen Anklang finden, sind auch Wickel wieder gefragt.

Kartoffel-Wickel
Ein Kartoffel-Wickel auf der Brust wirkt schleiml√∂send und entkrampft den Brustbereich. Dazu kocht man f√ľnf bis sechs Kartoffeln, legt sie in ein K√ľchentuch und zerdr√ľckt sie mit einem Nudelholz. Die Masse schl√§gt man in ein Baumwolltuch ein und legt sie auf die Brust. W√§rmeisolierung ist wichtig! Am besten eignet sich ein Handtuch, das man um den Wickel legt.

Zwiebel-Wickel
Bei Hals- und Ohrenschmerzen sowie bei Insektenstichen wirkt ein Zwiebel-Wickel Wunder. Eine Zwiebel wird klein geschnitten, ohne Zus√§tze kurz erhitzt und auf ein Baumwolltuch, zum Beispiel ein Stofftaschentuch, gegeben. Die Auflage so hei√ü wie m√∂glich auf die betreffenden Stellen legen ‚Äď am Ohr hilft ein Stirnband beim Fixieren ‚Äď und mindestens eine Stunde einwirken lassen.

Leinsamen-Auflage

Nach einem stressigen Arbeitstag oder einer durchfeierten Nacht k√∂nnen Leinsamen m√ľden Augen sehr gut tun. F√ľr eine Leinsamen-Auflage bringt man zwei Tassen Wasser zum Kochen und l√§sst 200 Gramm Leinsamen darin aufquellen. Die Masse danach auf ein Tuch streichen, zusammenfalten und auf die Augen legen. Optimal ist es eine neue Auflage anzufertigen, sobald die jetzige kalt wird.

Die Wickel ersetzen nat√ľrlich keinen Besuch beim Arzt, aber sie k√∂nnen als Sofortma√ünahme ohne Probleme (und vor allem ohne Nebenwirkungen!) angewandt werden.

KategorienHausmittel Tags: ,