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Artikel Tagged ‘Fr├╝hling’

Die Fr├╝hjahrsm├╝digkeit

21. Februar 2011 Keine Kommentare

Vitaminreiche Shakes helfen bei Fr├╝hjahrsm├╝digkeit. Photo: Mitch Altmann

N├Ąchsten Monat geht es wieder los: die ber├╝hmte Fr├╝hjahrsm├╝digkeit tritt ein. Von Mitte M├Ąrz bis Mitte April werden die Menschen schlapp und lethargisch. Aber wo r├╝hrt diese Art von Verstimmung her und was kann man dagegen tun?

Im Grunde geht man von drei verschiedenen Ursachen bei der Fr├╝hjahrsm├╝digkeit aus, die alle drei zusammenspielen. Als erstes ist der Hormonhaushalt des K├Ârpers schuld. Im Fr├╝hling f├Ąngt dieser an sich umzustellen, ├ľstrogen, Testosteron und Endorphin, das Gl├╝ckshormon, werden vermehrt ausgesch├╝ttet. Langfristig ist dies zwar sehr positiv, aber im Moment des Umstellens wird der K├Ârper enorm strapaziert.

Mit der Ver├Ąnderung des Hormonspiegels ver├Ąndert sich auch der N├Ąhrstoffbedarf des K├Ârpers. Im Winter ern├Ąhren sich die Menschen viel kohlenhydratreicher als im Sommer. Mit dem Beginn des Fr├╝hlings hingegen ben├Âtigt der K├Ârper mehr Vitamine und Proteine, ansonsten kann er seine Leistungen nicht halten und wird durch die vielen Kohlenhydrate unn├Âtig belastet.

Zudem weiten sich mit steigenden Temperaturen die Blutgef├Ą├če, was zu einem unterdurchschnittlich niedrigen Blutdruck f├╝hren kann.

Die Ma├čnahmen, um der Fr├╝hjahrsm├╝digkeit zu entgehen sind dementsprechend denkbar einfach. Gehen Sie in Ihren Garten und genie├čen Sie die Natur. Machen Sie Spazierg├Ąnge, um Ihren Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Mixen Sie sich leckere und vitaminreiche Shakes und trinken Sie diese gleich zum Fr├╝hst├╝ck, damit Sie nicht schon vor Arbeitsbeginn in ein Tief fallen.

Das wichtigste ist: Nehmen Sie Abstand von ungesunder Nahrung, und das nicht nur im Fr├╝hling und Sommer. Essen Sie S├╝├čigkeiten und Chips nur in Ma├čen und bedienen Sie sich lieber an Ihrem Apfel- oder Kirschbaum. Pflanzen Sie Kr├Ąuter an und benutzen Sie sie f├╝r Ihre Gerichte. Ihr K├Ârper und Ihr Geist wird es Ihnen danken!

Beginn der Heuschnupfenzeit

11. Februar 2011 Keine Kommentare

Pollen: f├╝r Bienen n├Âtig, f├╝r Menschen manchmal eine echte Qual. Photo: Nicolas Gent

Bereits Ende Januar flogen in Deutschland die ersten Pollen durch die Luft, es handelte sich vor allem um Haselnuss und Erle. In diesem Jahr wird weiterhin in gro├čem Ma├če eine Belastung durch Birkenpollen erwartet, ├Ąhnlich wie bereits vergangenes Jahr, sowie eine allgemeine Verl├Ąngerung der Pollenflugzeit. Grund daf├╝r sei vor allem die Klimaerw├Ąrmung, so Experten. Dadurch fingen B├Ąume und Str├Ąucher fr├╝her mit der Befruchtung an und lie├čen Pollen l├Ąnger fliegen.

Dieser Trend hat sich bereits ├╝ber mehrere Jahre angezeigt. Nur Haselpollen lassen dieses Jahr aufgrund der besonders kalten Witterung im Januar noch etwas auf sich warten.

Im Schnitt herrscht in Deutschland zwischen Januar und Oktober Pollenflugsaison, je nach Witterung variieren Anfang und Ende um bis zu vier Wochen.

Gegen derartige Baumpollen haben rund sechs Millionen Deutsche eine Allergie und leiden beim Kontakt unter Augentr├Ąnen und ÔÇôreizungen, verstopfter Nase und Atemnot. Die Symptome k├Ânnen je nach Pollenart unterschiedlich stark auftreten. Am besten l├Ąsst man bei Verdacht auf eine Pollenallergie den Hausarzt durch einen Allergietest den genauen ├ťbelt├Ąter festmachen.

Gegen eine langfristige Unterdr├╝ckung der Allergie kann man sich desensibilisieren lassen, was allerdings ein andauernder und kostspieliger Prozess ist. Kurzzeitig helfen Tabletten und andere Mittelchen, die Betroffene in Apotheken erwerben k├Ânnen.

Allergiker sollten vor allem auf die Vermeidung von Pollen in den eigenen vier W├Ąnden achten. Dazu geh├Ârt der sofortige Wechsel der Kleidung beim Betreten der Wohnung und das anschlie├čende Waschen selbiger. Auch die Haare m├╝ssen jeden Abend gewaschen werden, da sich im Laufe des Tages hier viele Pollen unbemerkt ansammeln.

Damit kann die Nacht recht gut und ruhig ├╝berstanden werden.