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Artikel Tagged ‘Erk√§ltung’

Inhalieren hilft dem Körper im Winter

30. Dezember 2011 Keine Kommentare

cc by chätzle/flickr

Bei Erkältungen sind die Dampf- und die Sole-Inhalationen nach wie vor ein Mittel der eigenen Wahl. Dabei stabilisieren regelmäßige Anwendungen die Schleimhäute, wobei diese Methode sehr wirksam ist und dabei kaum Risiken birgt. Trotzdem sollte der ein oder andere Punkt beim Inhalieren beachtet werden.

Bereits unsere Omas und Opas haben Husten und Schnupfen mit dem Einatmen von Kr√§uterd√§mpfen bek√§mpft. Der Kopf ist dabei √ľber der dampfenden Sch√ľssel und √ľber dem Nacken ist das gro√üe Handtuch. Auch wenn es in der heutigen Zeit bereits elegante Plastikaufs√§tze gibt, so verdeutlicht es doch, dass auch aktuell noch die Inhalation bei grippalen Infekten zum Einsatz kommt. Allerdings wissen nur wenige wie sie funktioniert und was dabei zu beachten ist. Die These, dass der hei√üe Dampf daf√ľr sorge, dass sich die Viren in den Atemwegen nicht weiter fortpflanzen k√∂nnen stimmt nicht. Vielmehr lassen sich die Schnupfenviren durch die feuchte Luft nicht beeindrucken. Experten betonen, dass die Inhalation zu den risikoarmen Anwendungen z√§hle. Der wirkliche Effekt der Inhalation besteht darin, dass dadurch die k√∂rpereigenen Schutzmechanismen der Atemwege unterst√ľtzt werden. Denn die Atemwege leiden insbesondere durch die trockene Luft, die in den Wintermonaten in den R√§umen vorherrscht. Dabei trocknen die Schleimh√§ute aus, sie werden rissig und somit auch anf√§llig f√ľr Infektionen. Dar√ľber hinaus sind die Flimmerh√§rchen nicht mehr dazu in der Lage bei der trockenen Luft die Keime und auch andere Fremdk√∂rper abzutransportieren. Durch das Inhalieren von feuchten hei√üen D√§mpfen kann dem wirksam entgegen gesteuert werden.

Mit Hausmitteln gegen Erkältung & Co

25. November 2011 Keine Kommentare

cc by raymond_zoller/flickr

Gerade die Herbstzeit ist auch die Grippezeit. Wenig Licht, kalte F√ľ√üe und keine Vitamine. Die Abwehrkr√§fte schwinden vor allem in der dunklen Jahreszeit und die Erk√§ltung steht schon bereit. Einer Studie zur Folge gehen rund 11,8 Prozent aller Krankheitsf√§lle von Arbeitnehmern auf das Konto von grippalen Infekten. Laut dem Pressesprecher der AOK s√ľdlicher Oberrhein, Frank K√∂lble, sind die Arbeitnehmer etwa sechs Tage krankgeschrieben, wenn eine Erkrankung der Atemwege vorliegt. Dabei hilft ein gutes Immunsystem dabei gar nicht erst krank zu werden. Hierf√ľr sind ausreichend Bewegung an der frischen Luft und viele Vitamine unerl√§sslich. Hier sind gerade Vitamin C und Zink sehr wichtig. Wer diese nicht ausreichend √ľber die Nahrung zu sich nimmt, kann zu sogenannten Nahrungserg√§nzungsmitteln greifen. Allerdings sind diese nicht unbedingt zu empfehlen. Viel besser sollte auf eine gesunde Ern√§hrung Acht gelegt werden.

In der kalten und dunklen Jahreszeit sind viel Bewegung an der frischen Luft sehr wichtig. So zum Beispiel joggen, Fahrradfahren und lange Spatzierg√§nge. Au√üerdem sollte auf eine ausgewogene Ern√§hrung mit viel Obst, Gem√ľse und Fisch geachtet werden. Dies st√§rkt das Immunsystem nachhaltig und sch√ľtzt vor Erkrankungen. Sollte die Erk√§ltung oder die Grippe trotzdem zuschlagen ist Zink empfehlenswert. Ein sehr gutes Hausmittel ist auch eine Mischung aus Zwiebel und Zucker. Hierzu die Zwiebel klein hacken, mit Zucker in einem Glas mischen und auf die Heizung stellen. Dadurch karamellisiert die Mischung leicht. Hiervon sollte dann jede Stunde ein L√∂ffel gegessen werden. Denn das √Ėl der Zwiebel sorgt daf√ľr, dass man schneller wieder gesund wird. Wenn diese Mischung nicht mehr hilft, dann verspricht hei√üe Milch mit Honig Linderung. Zu der hei√üen Milch mit Honig wird ein Teel√∂ffel Butter, eine zerdr√ľckte Knoblauchzehe und ein halbe gew√ľrfelte Zwiebel hinzugef√ľgt. Auch wenn sich dieses Gemisch schrecklich anh√∂rt, schmeckt es wie hei√üe Milch mit Honig. Dazu sollte sehr viel getrunken werden. So zum Beispiel Wasser, unges√ľ√üte Tees und Kr√§utertees.