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Artikel Tagged ‘Altes Land’

Apfelbauern freuen sich ĂĽber gute Ernte

9. Oktober 2011 Keine Kommentare

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In diesem Jahr sind die Apelbauern im Alten Land mit der bisherigen Ernte zufrieden. Der stellvertretende Leiter der Obstbauerversuchsanstalt in Jork, Matthias Görgens, erklärte, dass es von der Menge her eher ein durchschnittliches Jahr sei. Doch die Qualität der Äpfel sei dieses Mal besonders gut. Denn die Äpfel seien saftig, knackig und sehr schön gewachsen. Voraussichtlich bis zum Ende der Saison werden die rund 800 Betriebe zwischen Hamburg und Cuxhaven 280 000 Tonnen der runden Frucht einfahren können. Die Ernte läuft zurzeit in den Plantagen noch auf Hochtouren. Im Alten Land und an der Niederelbe wachsen auf rund 8500 Hektar zahlreiche Sorten. Unter diesen gibt es auch weniger bekannte wie zum Beispiel Holsteiner Cox, Gloster oder auch Rubinette. Inzwischen abgepflückt sei der Elster, der rund ein Drittel der Fläche ausmache, so Görgens.

 

Die Erntehelfer pflücken zurzeit gerade die Sorte Jonagold von den Bäumen. Auch diese Sorte wächst ebenfalls auf einem Drittel des gesamten Anbaugebiets. Görgens erklärte weiter, dass es der „Braeburn“ sei, der danach an die Reihe komme. Vor allem war es das sehr warme Frühjahr, das dem Apfel, der aus Neuseeland stammt, sehr zu Gute gekommen ist. Nach Angaben des Obstbauerexperten endet nach dem Braeburn generell die Apfelernte im Alten Land und an der Niederelbe. Vor allem ist es auch gerade das Alte Land, das als Anbaugebiet für Äpfel sehr bekannt ist. Hier haben zahlreiche Menschen aus dem gesamten Gebiet eine Patenschaft für einen Apfelbaum übernommen. Von diesem erhalten sie in jedem Jahr aufs Neue einen Teil der Äpfel.

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Die Birnenernte beginnt

29. August 2011 Keine Kommentare

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Nachdem im Alten Land die Äpfel bereits geerntet wurden, beginnt nun die Zeit der Birnenernte. Das schöne und warme Wetter im April und Mai haben für viele Blüten gesorgt, aus denen nun große und süße Früchte gereift sind. Nicht einmal das schlechte Wetter der vergangenen Wochen konnte daran etwas ändern. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen erklärte nun in einer Pressemitteilung, dass die Qualität des Obstes gut sei. Der Ertrag in diesem Jahr wird auf rund 9 000 Tonnen geschätzt, womit er sich wieder auf dem Niveau der Vorjahre bewegt. Dies freut die Obstbauern selbstverständlich besonders. Entschieden haben sie sich überwiegend für die Sorten „Köstliche von Charneux“, „Converence“, „Alexander Lucas“ und „Condo“.

 

Der Birnenanbau in Niedersachsen konzentriert sich fast ausschließlich nur auf die Regionen an der Niederelbe. Auf rund 320 Hektar stehen hier die Birnen. Dies sind damit gut drei Prozent der insgesamt knapp 10000 Hektar der Obstanbaufläche. Die Birnen spielen im Vergleich zu den Äpfeln eher eine untergeordnete Rolle in den Planungen zum Anbau der Obstbauern. Sogar der Anteil an Kirschen und den Pflaumen ist eher gering. Obwohl es auch gerade die Kirschblüte im Frühling ist, die sehr viele Besucher ins Alte Land lockt. Die Äpfel behalten mit rund 88 Prozent der Anbaufläche damit den absoluten Vorrang. Auch bundesweit sind die Größenverhältnisse hier sehr ähnlich. Die Birnen fristen mit gut 2000 Hektar Anbaufläche, was 4,5 Prozent der deutschen Obstanbaufläche entspricht, ein Nischendasein. In Baden-Württemberg wachsen mit 760 Hektar die meisten Birnen, gefolgt von Niedersachen. Als die größten Birnenproduzenten in Europa gelten die südlichen Länder Italien, Spanien und Portugal.

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