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Selbstversorgung aus dem eigenen Garten

Der eigene Garten ist zu viel mehr fähig, als man denkt. Photo: flickr/La Hacienda

Autark zu leben und zu wirtschaften wird im Laufe der Globalisierung immer interessanter. Man ist nicht mehr an Lebensmittelhändler, Supermärkte oder Discounter gebunden und kann frei entscheiden, ob und wie man Pestizide an seine Pflanzen bringt. Hier gibt es 100 Prozent Transparenz bei Obst und Gemüse.

Was damals Gang und Gebe war, ist heute nur noch eine Sache der kleinen landwirtschaftlichen Höfe, die in ihren Gärten und auf ihren Feldern Obst, Gemüse und Getreide anpflanzen und selbst verwerten. Überschüsse werden verkauft oder verschenkt. Kaum einer nutzt jedoch heute noch seine eigenen Grünflächen als Nahrungsquelle. Sie werden angehübscht, mit Blumen versehen und regelmäßig gegossen. Dabei ist der Anbau von heimischem Obst und Gemüse bei weitem nicht so kompliziert, wie man es sich als Laie vorstellen mag.

In der Literatur der Selbstversorgung aus dem eigenen Garten kommt man an dem englischen Agrarwissenschaftler John Seymour nicht vorbei. Dieser fing bereits Mitte des letzten Jahrhunderts damit an, auf seinem eigenen Hof unabhängig von industrieller und kapitalistischer Agrarwirtschaft, sich selbst und seine Familie versorgen zu können. Seine bekanntesten Werke sind „Selbstversorgung aus dem Garten“ und „Das neue Buch vom Leben auf dem Lande“. Übrigens finden sie weitere Bücher und Buchzusammenfassungen online zum Thema, die sie auch kostenlos lesen können.

Hierin erklärt er, wie man sowohl mit einem kleinen Garten als auch mit einem großen Hof vernünftig und über die Jahreszeiten hinweg wirtschaftet und unabhängig von Markt und Preisen wird.

Nicht nur für jeden Hobbygärtner ist das Prinzip der Selbstversorgung deshalb eine Überlegung wert. Auch Menschen, die sich sicher sein wollen, dass ihre Lebensmittel unbehandelt und gesund sind, können sich mit der Selbstversorgung hervorragen arrangieren.

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