Dem Schluckauf den Kampf ansagen

3. August 2011 Keine Kommentare

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Der Schluckauf ist oftmals fĂŒr diejenigen, die nicht unmittelbar davon betroffen sind eine lustige Angelegenheit. Und die Betroffenen, die stĂ€ndig laut hicksen, ernten Spott und GelĂ€chter. Diese und der Schluckauf selber sind fĂŒr den Betroffenen Ă€rgerlich und lĂ€stig. Doch wenn er nur kurze Zeit andauert ist er ungefĂ€hrlich und harmlos.

 

Ihren Ursprung haben die Schluckaufbeschwerden im Zwerchfell. Er ist die treibende Kraft bei der Zwerchfellatmung. Das Zwerchfell zieht sich bei dieser Atmung nach unten hin zusammen, wobei sich das Brustvolumen vergrĂ¶ĂŸert. Dabei kommt es zu einem Unterdruck. Durch die geöffnete Stimmbandritze wird Luft in die Lunge gesaugt. Sobald sich das Zwerchfell wieder entspannt strömt die Luft wieder aus der Lunge raus. Wenn sich das Zwerchfell plötzlich verkrampft schließt sich die Stimmbandritze reflexartig. Dadurch kann die Luft in der Lunge nicht entweichen und es entsteht ein Überdruck, der sich in der Form des bekannten Hicksens Ă€ußert.

 

FĂŒr einen Schluckauf ist hĂ€ufig die Reizung des Zwerchfells die Ursache. Beispielsweise durch zu hastiges Schlucken, durch heiße oder kalte GetrĂ€nke und auch durch Alkohol. Die bekannten Hausmittel gegen den Schluckauf sind ein Glas Wasser zu trinken, die Luft anzuhalten, ein StĂŒck Zucker auf der Zunge zergehen zu lassen oder den Betroffenen zu erschrecken. Diese kleinen Hausmittel zeigen in der Regel sogar Wirkung. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Dies liegt vor allem aber daran, dass sie den Betroffenen ablenken und dadurch das Zwerchfell beruhigen, da die Atmung so entspannt wird. In der Regel ist ein Schluckauf bereits nach einigen Minuten wieder vergangen und bedarf keiner Behandlung. In ganz seltenen FĂ€llen ist er auch chronisch. In einem solchen Fall gilt es einen Arzt aufzusuchen.

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Ernte lÀuft nur stockend

25. Juli 2011 Keine Kommentare

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Die Ernte von Halmgetreide und Raps lĂ€uft in diesem Jahr bisher nur ganz schleppend an. Dies zumindest in weiten Teilen von Deutschland. Die Landwirte werden immer wieder zu Unterbrechungen der Drescharbeiten gezwungen, da teils sehr krĂ€ftige Schauer und RegenfĂ€lle durchs Land ziehen. DarĂŒber hinaus ist bei den Bauern auch die Sorge um die QualitĂ€t der Ernte in diesem Jahr, da die Witterung in den vergangenen Wochen und Monaten sehr nass war. Die vergangenen Erntezeiten, die ebenso nass waren wie das aktuelle Jahr, haben gezeigt, dass der Weizen bei diesen WitterungsverhĂ€ltnissen oftmals nur noch FutterqualitĂ€t aufweist.

Aus weiten Teilen Deutschlands werden aktuell Meldungen darĂŒber herausgegeben, dass sich die allgemeinen Erwartungen darĂŒber bestĂ€tigt haben, dass das Ernteresultat unterdurchschnittlich ist. Die Ernte der Wintergerste dĂŒrfte mittlerweile trotz der doch schwierigen Wetterbedingungen nun doch weitgehend abgeschlossen sein. Ebenso ist auch der Raps in vielen Gebieten bereits eingebracht worden. Hier, bei diesen beiden Kulturen hĂ€tten sich die massiven ErtragsausfĂ€lle bereits bestĂ€tigt. In Bayern wird im Bereich der Wintergerste von einem Minus von 10 bis 15 Prozent ausgegangen und im Bereich Raps von 25 bis 30 Prozent. In weiten Teilen Frankens sind die AusfĂ€lle weitaus dramatischer. Hier hatte die FrĂŒhjahrstrockenheit besonders schlimm gewĂŒtet, sodass die Landwirte hier Verluste von mehr als 50 Prozent bis hin zum Totalausfall verzeichnen. FĂŒr die Weizenernte hoffen die Landwirte auf einen besseren Ertrag und auf weniger Verlust. Der Weizen ist die wichtigste Getreideart in Bayern. Sollte es auch hier zu solch massiven AusfĂ€llen kommen, dann hĂ€tte das weitaus grĂ¶ĂŸere Konsequenzen als beim Raps und bei der Wintergerste.

FĂŒr die Deutschen ist die Hygiene wichtig

20. Juli 2011 Keine Kommentare

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Wir alle haben wohl noch die Bilder und die Berichte von vor einigen Monaten im Kopf. ÜberfĂŒllte Kliniken und ein GemĂŒse-Boykott aufgrund der EHEC-Welle. Diese hatte scheinbar das gesamte Bundesgebiet im Griff. FĂŒr sehr viele Menschen bedeutet diese Epidemie langfristige Konsequenzen. Seitdem achten sehr viele Menschen sehr viel besser auf die Hygiene. Auch wenn die EHEC-Krise ĂŒberstanden ist, ist sie noch lange nicht vergessen. Seit der Erkrankungswelle achten rund 40 Prozent der BundesbĂŒrger auf mehr Hygiene in der KĂŒche. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. In Auftrag gegeben wurde die Studie von der Nachrichtenagentur dpa. Befragt wurden reprĂ€sentativ 1101 BundesbĂŒrger, von denen knapp die HĂ€lfte zudem sagten, dass sie sich durch die Warnungen vor EHEC und der Schweinegrippe sehr viel grĂŒndlicher die HĂ€nde waschen wĂŒrden.

Am 1. Mai diesen Jahres wurde der Erkrankungsbeginn vom Robert Koch-Institut bestĂ€tigt. Nach RKI – Angaben starben in Deutschland 50 Patienten an dem Erreger und mehrere Hundert Menschen erkrankten. Wahrscheinlich wurde der Erreger durch Sprossen verbreitet. WĂ€hrend der Krise hatten die Experten unter anderem dazu aufgerufen rohes GemĂŒse vor dem Verzehr grĂŒndlich zu waschen. Dies galt auch fĂŒr die HĂ€nde. Doch auch im Hinblick auf andere Bakterien und Erreger sei streng auf die persönliche Hygiene zu achten. Nur so kann das Risiko verringert werden selber an einem gefĂ€hrlichen Erreger zu Erkranken. Zu diesen Hygienemaßnahmen gehören unter anderem die Handhygiene, die Toilettenhygiene und die KĂŒchenhygiene. Bis heute hin geben die Experten keine vollkommene Entwarnung in Bezug auf EHEC. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass der Erreger noch lange nicht aus der Welt ist.

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Hausmittel zum Reinigen der Fenster

15. Juli 2011 Keine Kommentare

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Es gibt wohl kaum jemanden, der behaupten kann, dass er sehr gerne die Fenster putzt. Denn ĂŒber dem Kopf zu arbeiten kann doch sehr anstrengend sein und zusĂ€tzlich ist es natĂŒrlich auch sehr nervig, wenn nach getaner Arbeit hĂ€ssliche Streifen auf den Scheiben zu sehen sind. Der Hausmeisterservice RSA aus MĂŒnster, setzt sich bereits seit Langem fĂŒr eine professionelle GebĂ€udereinigung ein und vereinfacht sich die Reinigung der Fenster mit altbewĂ€hrten Hausmitteln.

Festzuhalten ist, dass sich das Fensterputzen nicht sehr von anderen Reinigungsarbeiten unterscheidet. Wie in anderen Bereichen auch geht das Wunschergebnis darauf zurĂŒck, dass angemessenes Werkzeug verwendet wird und die Putzmethoden richtig sind. Zuallererst sollte der grobe Schmutz im Vorfeld von der Scheibe gefegt werden. Sobald die Pollen, der Staub und das Laub beseitigt sind, ist die streifenfreie Reinigung sehr viel einfacher und schneller zu erzielen. Wer seine Fenster wirklich sauber bekommen möchte, der muss nicht zwangslĂ€ufig auch die teuren Reinigungsmittel kaufen. Denn sie erzielen keinesfalls bessere Reinigungsergebnisse als die altbewĂ€hrten Hausmittel. Obendrein sind sie sehr viel teurer und oftmals auch weniger umweltvertrĂ€glich. Das beste Mittel zum Fensterputzen ist lauwarmes Wasser in das etwas SpĂŒlmittel und ein Zusatz von Essig oder Spiritus gegeben wird. Das Wasser darf dabei jedoch nicht zu heiß sein, da der Alkohol im Spiritus sonst wirkungslos verdampfen wĂŒrde. Das Mittel zum Fensterputzen wird ganz einfach mit einem Schwamm auf dem Fenster verteilt. Von Oben nach Unten wird das Fenster dann mit dem Schwamm schlangenförmig geputzt. Im Anschluss daran ganz einfach das Putzmittel von der Fenstermitte zum Außenrand hin wegputzen und mit einem Abzieher alle Reste wegnehmen. So wird garantiert jedes Fenster streifenfrei sauber!

Erster Bauernhof auf dem Meer

8. Juli 2011 Keine Kommentare

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Aktuell sind die Wissenschaftler auf der Suche nach alternativen Möglichkeiten, da der traditionelle Landanbau nicht mehr dafĂŒr ausreicht die Weltbevölkerung zu versorgen. Daher ist der schwimmende Bauernhof laut Meinung der Experten der AgraruniversitĂ€t in Wageningen eine gute Option dafĂŒr, den gesteigerten Bedarf der Weltbevölkerung an Energie und Nahrung zu decken. Vor kurzem hat der erste Bauernhof auf dem offenen Meer den Betrieb in der niederlĂ€ndischen Provinz Zeeland aufgenommen. Dieser Bauernhof mit dem Namen „de Schelphoek“, zu Deutsch die Muschelecke, besteht aus schwimmenden Pontons. Dieses nachhaltige Konzept des ersten schwimmenden Bauernhofs beruht vor allem auf der ZĂŒchtung von Seegras.

Diese Algen werden mit StĂ€rke und Eiweiß versorgt und können so letztendlich in einer Reihe von Produkten, wie zum Beispiel Kroketten, Medikamenten und Schokoladenmilch, verwendet werden. DarĂŒber hinaus ist das Seegras auch als Grundstoff fĂŒr die Erzeugung von Bioenergie einsetzbar. Demnach arbeitet der Bauer der Zukunft also auf dem Meer. Denn hier gedeiht das Seegras an dicken Seilen im Salzwasser. Die Erwartungen der Biologen sind dementsprechend groß. Auch als Grundmaterial fĂŒr Kunststoffe sollen die strĂ€hnigen Pflanzen durch eine industrielle Bearbeitung dienen. Mindestens drei Jahre lang soll das Projekt dauern. Die Voraussetzung hierfĂŒr ist die, dass weder die Artenvielfalt des Meeres, noch die Natur in ihrer Gesamtheit in irgendeiner Weise geschĂ€digt wird. Eine sehr findige niederlĂ€ndische SpirituosenhĂ€ndlerin verwendet das Seegras neuerdings fĂŒr die Herstellung von Schnaps. Bereits jetzt erfreut sich das GetrĂ€nk einer sehr großen Beliebtheit. Allerdings wird fĂŒr die Herstellung zurzeit noch japanisches Seegras verwendet. Doch das soll sich nun mit dem neuen Bauernhof auf dem Meer Ă€ndern.