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November Trockenheit schadet den Landwirten nicht

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Laut dem Sprecher des Landesbauernverbandes, Christian Apprecht, stehen der Winterraps und die Wintergerste fĂĽr diese Jahreszeit gut. Jedoch habe es kleinere Probleme beim Winterweizen gegeben, da der Wassermangel hier schon fast grenzwertig war. Entspannt habe sich die Lage jedoch durch den darauf folgenden Niederschlag wieder ein wenig. Sehr viele der Winterkulturen seien sehr gut aus dem Boden gekommen. Da sich die Temperaturen drauĂźen eher auf einem niedrigen Niveau befinden, laufe der Pflanzenstoffwechsel glĂĽcklicherweise nicht auf vollen Touren. Aufgrund des anhaltenden starken Nebels, der im November doch sehr stark verbreitet war, seien zumindest die oberen Bodenschichten stets feucht gehalten worden und die Wasserversorgung sei ausreichend gewesen.

Zur selben Zeit im vergangenen Jahr habe die Lage für die Landwirte sehr viel schlechter ausgesehen. Denn aufgrund der großen und anhaltenden Nässe seien die Felder für die Erntegeräte unpassierbar gewesen. Dadurch habe der Mais zum Teil noch im Januar dieses Jahres auf den Feldern gestanden. Die Bauern in Sachsen leiden jedoch unter der anhaltenden Trockenheit. Hier seien anhaltende Niederschläge notwendig, damit sich die Saat innerhalb des Bodens gut entwickeln könne. Bereits seit rund sieben Wochen habe es hier keinerlei nennenswerten Regen mehr gegeben. Die Wintertrockenheit macht den Bauern langsam Sorgen. Auch die Temperaturen draußen sind bisher gar nicht winterlich. Auch wenn die Lage momentan angespannt sei, herrsche noch keine Not. Bisher schöpfen die Pflanzen noch aus den Reserven des Sommers. Langsam dürfte jedoch wieder Regen kommen, gefolgt von Winterruhe mit Schnee. Das Schlimmste sei ein Frost ohne Schnee.

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