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Archiv für die Kategorie ‘Obst’

Dole Earth – fĂĽr ein gutes Bananenbewusstsein

4. Juli 2012 Keine Kommentare

In Zeiten, in denen uns nach langer Zeit wieder bewusst wird, dass das Essen auf unseren Tellern auch eine Geschichte hat, gibt es trotzdem noch immer nur sehr wenige Unternehmen, die einen direkten Einblick in ihre Anbaumethoden und den Umgang mit der Umwelt geben. Eine wirklich erfreuliche Ausnahme ist da Dole Earth. Das Unternehmen ist bereits seit über 150 Jahren im Anbau von tropischen Früchten beschäftigt und hat in all diesen Jahren immer gewusst, sich dem Geist der Zeit anzupassen. Und heute bedeutet das, den Kunden über die Herkunft seiner Bananen zu informieren und vor allem auch etwas für die örtliche Bevölkerung zu tun, statt nur von ihr zu profitieren.

Ein kleiner Überblick
Gründet wurde Dole Earth 1851 von Drummond Dole, damals noch unter dem Namen Hawaiian Pineapple Company. Inzwischen gehören längst nicht nur Ananas zum Anbauumfang des Unternehmens. Vor allem für seine Bananen ist das Unternehmen bekannt geworden. Zwar betreibt das Unternehmen Plantagenwirtschaft, jedoch nicht in dem Maße, dass es der Boden nicht mehr ertragen könnte. Nicht verwertbare Reste werden zu natürlichem Dünger verarbeitet, während gleichzeitig Forschungen betrieben werden, um neue Sorten zu züchten, die nicht nur bessere Erträge liefern, sondern auch auf natürliche Art gegen Schädlinge immun sind.
 

   

Wo kam denn mein Obst her?
Ein besonders toller Dienst ist, dass man bei Dole Earth die Herkunft seiner Früchte verfolgen kann. Dazu wird auf jede Frucht ein Aufkleber mit einem einzigartigen Code gedruckt. Im Internet kann man diesem Code nicht nur die Plantage finden, von der die Banane kam, sondern auch die dortigen Anbaubedingungen überprüfen. Schön ist auch die Möglichkeit, einen virtuellen Rundgang über die Gelände des Unternehmens machen zu können. Die Aufnahmen sind teilweise statisch, teilweise aber auch real life. Man kann den Menschen bei der Arbeit zusehen und lernt aus erster Hand, wie die Plantagen geführt werden.

 

Unterstützung der Bevölkerung
Auch hier ist Dole Europe eines von bislang nur wenigen Unternehmen, denn es setzt sich aktiv für die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen ein und schreitet mit Transparenz im Anbau voran. Die Bananen werden hauptsächlich in Ecuador angebaut, einem der ärmsten Länder der Welt. Hier tritt Dole Earth nicht nur für gerechte Löhne der Arbeiter, sondern auch für die Versorgung ihrer Familien ein. Zusätzlich finanziert das Unternehmen Projekte zum Bau von Schulen und zu besseren Bildung der Erwachsenen. Alle sozialen Projekte sind nach der Social Accountability International zertifiziert, womit belegt wird, dass das Geld auch tatsächlich für Hilfszwecke verwendet wird.

 

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Bio-Gemüse schlägt herkömmliches um Längen

23. Dezember 2011 Keine Kommentare

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Die Biobauern lassen ihren Pflanzen in der Landwirtschaft sehr viel mehr Zeit. Denn je länger die Wurzeln in der Erde, die Blätter an den Pflanzen und die Früchte am Strauch, desto mehr Nährstoffe und Farbstoffe können sie entwickeln. Dem Menschen kommen sie dann als sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe zu Gute. Da diese Pflanzen weniger Wasser enthalten, schmecken sie auch sehr viel intensiver. In der konventionellen Landwirtschaft ernten die Bauern ihr Obst und ihr Gemüse in der Regel bereits bevor es reif ist, da sie auf der langen Reise in den Supermarkt nachreifen sollen. Dadurch fällt ihr Nährwert geringer aus. Jedoch gilt dies nicht für das Gemüse, das herkömmlich angebaut ist und aus der Region stammt. Vor allem dann, wenn es gerade Saison hat. Dieses Gemüse enthält ähnlich viele Nährstoffe wie die Bioware, die sehr lange transportiert wurde. Damit ist die Qualität von Obst und Gemüse davon abhängig, welche Sorte vom Bauern gewählt wurde, welchen Standort die Pflanze hat, ob die Pflanzen reif geerntet werden und ob das Gemüse eine längere Zeit im Lager liegt.

Im Vergleich zum Biogemüse enthalten bestimmte Gemüsesorten aus dem herkömmlichen Anbau im Durchschnitt das Hunderfünfzigfache an chemischen Rückständen. Gerade im Discounter zählt ausschließlich das Aussehen des Gemüses. Sie müssen makellos, aber günstig sein. Damit die Pflanzen nicht von Insekten zerfressen werden, besprühen die Landwirte sie mit verschiedenen Pestiziden. In der Regel sind die Pflanzen aus der Türkei und aus Spanien höher belastet als die aus den Niederlanden. Die Tomaten aus Spanien enthalten oftmals das Pilzvernichtungsmittel Procymidon. Dieses steht im Verdacht nicht gut für unser Hormonsystem zu sein. Die Trauben aus Europa hingegen enthalten mehr Chemie als die aus Südamerika. Damit ist Bio weniger mit Schadstoffen belastet als das Bio-Gemüse.

Obst und GemĂĽse als Vitamin C Bombe

4. November 2011 Keine Kommentare

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Vitamin C zählt zu den wichtigsten Nährstoffen für den menschlichen Körper. Es stärkt die Immunabwehr und hilft dem Körper im Winter dabei Erkältungen vorzubeugen. Darüber hinaus beschleunigt das Vitamin C die Wundheilung und trägt zum Aufbau von Bindegewebe bei. Leider kann der Körper diese Ascorbinsäure nicht eigenständig produzieren, sodass sie komplett über die Nahrung aufgenommen werden muss. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte täglich einhundert Milligramm aufgenommen werden. Dieser Bedarf ist bereits mit ein bis zwei Orangen gedeckt. Die Zitrusfrüchte im Allgemeinen gelten als die klassischen Hauptlieferanten des Vitamin C. Neben den Orangen zählen auch die Zitronen und die Grapefruits dazu. Diese Zitrusfrüchte enthalten ausreichend des wichtigen Vitamins, damit die nötige Menge für eine gesunde Ernährung aufgenommen werden kann.

 

Es gibt aber auch andere Obst- und Gemüsesorten, die noch einen größeren Anteil an Vitamin C haben als die Zitrusfrüchte. Sehr viele von ihnen kommen sogar aus einheimischem Anbau. Mit den Zitrusfrüchten kann das Kohlgemüse, wie zum Beispiel Grünkohl, Rosenkohl und Brokkoli, durchaus mithalten. Einige Sorten übersteigen den Vitamin C Anteil sogar noch. Leider geht dieser Überschuss beim Kochen oftmals verloren. Im Rohzustand enthalten Obst und Gemüse am meisten Vitamine und Mineralstoffe. Je nachdem wie es zubereitet wird, kann der Anteil der Vitalstoffe sehr stark abnehmen. So ist das Vitamin C hitzeempfindlich und wasserlöslich. Aus diesem Grund sollte das Gemüse nach Möglichkeit nur kurz und mit wenig Wasser gedünstet werden.

 

Die Obstsorten, die den meisten Anteil an Vitamin C haben, sind bei den hiesigen Händlern kaum zu bekommen. Diese sind die Acerolakirsche und die Früchte des Camu-Camu-Strauchs, der im Amazonasgebiet heimisch ist. Der absolute Spitzenreiter ist die australische Buschpflaume. Das Fruchtfleisch dieser Frucht enthält bis zu 3000 Milligramm pro 100 Gramm.

Apfelbauern freuen sich ĂĽber gute Ernte

9. Oktober 2011 Keine Kommentare

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In diesem Jahr sind die Apelbauern im Alten Land mit der bisherigen Ernte zufrieden. Der stellvertretende Leiter der Obstbauerversuchsanstalt in Jork, Matthias Görgens, erklärte, dass es von der Menge her eher ein durchschnittliches Jahr sei. Doch die Qualität der Äpfel sei dieses Mal besonders gut. Denn die Äpfel seien saftig, knackig und sehr schön gewachsen. Voraussichtlich bis zum Ende der Saison werden die rund 800 Betriebe zwischen Hamburg und Cuxhaven 280 000 Tonnen der runden Frucht einfahren können. Die Ernte läuft zurzeit in den Plantagen noch auf Hochtouren. Im Alten Land und an der Niederelbe wachsen auf rund 8500 Hektar zahlreiche Sorten. Unter diesen gibt es auch weniger bekannte wie zum Beispiel Holsteiner Cox, Gloster oder auch Rubinette. Inzwischen abgepflückt sei der Elster, der rund ein Drittel der Fläche ausmache, so Görgens.

 

Die Erntehelfer pflücken zurzeit gerade die Sorte Jonagold von den Bäumen. Auch diese Sorte wächst ebenfalls auf einem Drittel des gesamten Anbaugebiets. Görgens erklärte weiter, dass es der „Braeburn“ sei, der danach an die Reihe komme. Vor allem war es das sehr warme Frühjahr, das dem Apfel, der aus Neuseeland stammt, sehr zu Gute gekommen ist. Nach Angaben des Obstbauerexperten endet nach dem Braeburn generell die Apfelernte im Alten Land und an der Niederelbe. Vor allem ist es auch gerade das Alte Land, das als Anbaugebiet für Äpfel sehr bekannt ist. Hier haben zahlreiche Menschen aus dem gesamten Gebiet eine Patenschaft für einen Apfelbaum übernommen. Von diesem erhalten sie in jedem Jahr aufs Neue einen Teil der Äpfel.

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Die Birnenernte beginnt

29. August 2011 Keine Kommentare

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Nachdem im Alten Land die Äpfel bereits geerntet wurden, beginnt nun die Zeit der Birnenernte. Das schöne und warme Wetter im April und Mai haben für viele Blüten gesorgt, aus denen nun große und süße Früchte gereift sind. Nicht einmal das schlechte Wetter der vergangenen Wochen konnte daran etwas ändern. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen erklärte nun in einer Pressemitteilung, dass die Qualität des Obstes gut sei. Der Ertrag in diesem Jahr wird auf rund 9 000 Tonnen geschätzt, womit er sich wieder auf dem Niveau der Vorjahre bewegt. Dies freut die Obstbauern selbstverständlich besonders. Entschieden haben sie sich überwiegend für die Sorten „Köstliche von Charneux“, „Converence“, „Alexander Lucas“ und „Condo“.

 

Der Birnenanbau in Niedersachsen konzentriert sich fast ausschließlich nur auf die Regionen an der Niederelbe. Auf rund 320 Hektar stehen hier die Birnen. Dies sind damit gut drei Prozent der insgesamt knapp 10000 Hektar der Obstanbaufläche. Die Birnen spielen im Vergleich zu den Äpfeln eher eine untergeordnete Rolle in den Planungen zum Anbau der Obstbauern. Sogar der Anteil an Kirschen und den Pflaumen ist eher gering. Obwohl es auch gerade die Kirschblüte im Frühling ist, die sehr viele Besucher ins Alte Land lockt. Die Äpfel behalten mit rund 88 Prozent der Anbaufläche damit den absoluten Vorrang. Auch bundesweit sind die Größenverhältnisse hier sehr ähnlich. Die Birnen fristen mit gut 2000 Hektar Anbaufläche, was 4,5 Prozent der deutschen Obstanbaufläche entspricht, ein Nischendasein. In Baden-Württemberg wachsen mit 760 Hektar die meisten Birnen, gefolgt von Niedersachen. Als die größten Birnenproduzenten in Europa gelten die südlichen Länder Italien, Spanien und Portugal.

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