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Archiv für die Kategorie ‘Landk├╝che’

Bio-Gem├╝se schl├Ągt herk├Âmmliches um L├Ąngen

23. Dezember 2011 Keine Kommentare

cc by captain.orange/flickr

Die Biobauern lassen ihren Pflanzen in der Landwirtschaft sehr viel mehr Zeit. Denn je l├Ąnger die Wurzeln in der Erde, die Bl├Ątter an den Pflanzen und die Fr├╝chte am Strauch, desto mehr N├Ąhrstoffe und Farbstoffe k├Ânnen sie entwickeln. Dem Menschen kommen sie dann als sogenannte sekund├Ąre Pflanzenstoffe zu Gute. Da diese Pflanzen weniger Wasser enthalten, schmecken sie auch sehr viel intensiver. In der konventionellen Landwirtschaft ernten die Bauern ihr Obst und ihr Gem├╝se in der Regel bereits bevor es reif ist, da sie auf der langen Reise in den Supermarkt nachreifen sollen. Dadurch f├Ąllt ihr N├Ąhrwert geringer aus. Jedoch gilt dies nicht f├╝r das Gem├╝se, das herk├Âmmlich angebaut ist und aus der Region stammt. Vor allem dann, wenn es gerade Saison hat. Dieses Gem├╝se enth├Ąlt ├Ąhnlich viele N├Ąhrstoffe wie die Bioware, die sehr lange transportiert wurde. Damit ist die Qualit├Ąt von Obst und Gem├╝se davon abh├Ąngig, welche Sorte vom Bauern gew├Ąhlt wurde, welchen Standort die Pflanze hat, ob die Pflanzen reif geerntet werden und ob das Gem├╝se eine l├Ąngere Zeit im Lager liegt.

Im Vergleich zum Biogem├╝se enthalten bestimmte Gem├╝sesorten aus dem herk├Âmmlichen Anbau im Durchschnitt das Hunderf├╝nfzigfache an chemischen R├╝ckst├Ąnden. Gerade im Discounter z├Ąhlt ausschlie├člich das Aussehen des Gem├╝ses. Sie m├╝ssen makellos, aber g├╝nstig sein. Damit die Pflanzen nicht von Insekten zerfressen werden, bespr├╝hen die Landwirte sie mit verschiedenen Pestiziden. In der Regel sind die Pflanzen aus der T├╝rkei und aus Spanien h├Âher belastet als die aus den Niederlanden. Die Tomaten aus Spanien enthalten oftmals das Pilzvernichtungsmittel Procymidon. Dieses steht im Verdacht nicht gut f├╝r unser Hormonsystem zu sein. Die Trauben aus Europa hingegen enthalten mehr Chemie als die aus S├╝damerika. Damit ist Bio weniger mit Schadstoffen belastet als das Bio-Gem├╝se.

Obst und Gem├╝se als Vitamin C Bombe

4. November 2011 Keine Kommentare

cc by The Ewan/flickr

Vitamin C z├Ąhlt zu den wichtigsten N├Ąhrstoffen f├╝r den menschlichen K├Ârper. Es st├Ąrkt die Immunabwehr und hilft dem K├Ârper im Winter dabei Erk├Ąltungen vorzubeugen. Dar├╝ber hinaus beschleunigt das Vitamin C die Wundheilung und tr├Ągt zum Aufbau von Bindegewebe bei. Leider kann der K├Ârper diese Ascorbins├Ąure nicht eigenst├Ąndig produzieren, sodass sie komplett ├╝ber die Nahrung aufgenommen werden muss. Laut der Deutschen Gesellschaft f├╝r Ern├Ąhrung sollte t├Ąglich einhundert Milligramm aufgenommen werden. Dieser Bedarf ist bereits mit ein bis zwei Orangen gedeckt. Die Zitrusfr├╝chte im Allgemeinen gelten als die klassischen Hauptlieferanten des Vitamin C. Neben den Orangen z├Ąhlen auch die Zitronen und die Grapefruits dazu. Diese Zitrusfr├╝chte enthalten ausreichend des wichtigen Vitamins, damit die n├Âtige Menge f├╝r eine gesunde Ern├Ąhrung aufgenommen werden kann.

 

Es gibt aber auch andere Obst- und Gem├╝sesorten, die noch einen gr├Â├čeren Anteil an Vitamin C haben als die Zitrusfr├╝chte. Sehr viele von ihnen kommen sogar aus einheimischem Anbau. Mit den Zitrusfr├╝chten kann das Kohlgem├╝se, wie zum Beispiel Gr├╝nkohl, Rosenkohl und Brokkoli, durchaus mithalten. Einige Sorten ├╝bersteigen den Vitamin C Anteil sogar noch. Leider geht dieser ├ťberschuss beim Kochen oftmals verloren. Im Rohzustand enthalten Obst und Gem├╝se am meisten Vitamine und Mineralstoffe. Je nachdem wie es zubereitet wird, kann der Anteil der Vitalstoffe sehr stark abnehmen. So ist das Vitamin C hitzeempfindlich und wasserl├Âslich. Aus diesem Grund sollte das Gem├╝se nach M├Âglichkeit nur kurz und mit wenig Wasser ged├╝nstet werden.

 

Die Obstsorten, die den meisten Anteil an Vitamin C haben, sind bei den hiesigen H├Ąndlern kaum zu bekommen. Diese sind die Acerolakirsche und die Fr├╝chte des Camu-Camu-Strauchs, der im Amazonasgebiet heimisch ist. Der absolute Spitzenreiter ist die australische Buschpflaume. Das Fruchtfleisch dieser Frucht enth├Ąlt bis zu 3000 Milligramm pro 100 Gramm.

Die K├╝rbiszeit ist da

14. Oktober 2011 Keine Kommentare

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Insgesamt gibt es mehr als 350 verschiedene Sorten K├╝rbisse. Eine lange Zeit lang galt er als eher eine Randerscheinung in den deutschen K├╝chen. Doch dieses geh├Ârt mittlerweile gl├╝cklicherweise der Vergangenheit an. Aktuell gilt der K├╝rbis sogar als Delikatesse. Er wird von den Spitzenk├Âchen geliebt, weil er besonders vielseitig einsetzbar ist. Ganz egal ob der Appetit eher nach Spaghetti, nach Dessert oder auch nach Suppe ist. Der K├╝rbis verleiht dem essen eine ganz besondere Note.

 

Das besonders vorteilhafte dabei ist vor allem auch, dass es ├Ąu├čerst gesund ist. Denn er enth├Ąlt reichlich Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E. Sogar das K├╝rbiskern├Âl sch├╝tzt den K├Ârper. In konzentrierter Form enth├Ąlt er ein Pflanzenhormon, das die Konkurrenz zum Cholesterin bildet. Jedoch beinhaltet es auch sehr viele Kalorien.

 

Gerade auch in der Zeit um Halloween herum entschlie├čen sich immer mehr Menschen dazu K├╝rbisse auszuh├Âhlen, gruselige Grimassen daraus zu schneiden und eine Kerze hineinzustellen. Das Innere des K├╝rbisses eignet sich dann perfekt dazu Gerichte herzustellen. So zum Beispiel eine K├╝rbissuppe, ein K├╝rbisbrot oder aber auch Ratatouille mit K├╝rbis. Dar├╝ber hinaus l├Ąsst sich daraus sogar ein K├╝rbispudding herstellen. Die Einsatzgebiete sind damit schier unendlich. Der Kreativit├Ąt sind keine Grenzen gesetzt. Allerdings gibt es auch sehr viele Kochb├╝cher, die sich ausschlie├člich mit dem Thema K├╝rbis besch├Ąftigen. So gehen die Ideen und der gute Geschmack niemals aus. Auch die Weiten des Internets bieten sehr viele Rezeptideen, die einfach, bequem und schnell ausgedruckt werden k├Ânnen.

Sehr gute Kartoffelernte erwartet

14. September 2011 Keine Kommentare

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Die Sp├Ątsommer und die Herbstzeit sind die Zeiten im Jahr, in denen sehr viele Obst-, Gem├╝se- und Getreidesorten geerntet werden. W├Ąhrend schon sehr bald die Maisernte beginnen wird, ist die Ernte von Birnen und ├äpfeln bereits in vollem Gange. Auch die Kartoffelernte ist bereits gestartet. Hierzu gab es bereits vom Deutschen Kartoffelhandelsverband eine Erkl├Ąrung.

 

Der Deutsche Kartoffelhandelsverband (DKHV) gab bei seiner traditionellen Herbstb├Ârse in Hannover bekannt, dass Deutschlands Ackerbauern in diesen Tagen eine reichliche Kartoffelernte einbringen wird. Gerechnet wird mit einem Aufkommen von 11 Millionen Tonnen bis 11,5 Millionen Tonnen. Damit wird das schwache Vorjahresniveau von 10,1 Millionen Tonnen deutlich ├╝bertroffen und das Mehrj├Ąhrige Mittelma├č von 11,6 Millionen Tonnen knapp erreicht.

 

In diesem Jahr ist der Kartoffelanbau im Gegensatz zum Jahr 2010 um rund zwei Prozent auf 259 400 Hektar ausgeweitet worden. Zur├╝ckzuf├╝hren ist dies auf die verst├Ąrkte Pflanzung von Veredelungssorten f├╝r die Herstellung von Flocken, Pommes Frites und Chips. Andererseits wurde dagegen die Fl├Ąche der St├Ąrkekartoffeln eingeschr├Ąnkt.

 

Auf 104 800 Hektar wird der Anbau von Speisekartoffeln veranschlagt. Das Bundeslandwirtschaftsministerium wird gegen Ende September dann die genaueren Zahlen zur Erntemenge bekannt geben. Denn dann liegen die Ergebnisse einer ausreichenden Zahl von Proberodungen vor. In manchen Regionen Deutschlands war die Ernte nach einem sehr fr├╝hen Start etwas ins Stocken geraten. Derzeit liegen die Erzeugerpreise laut DKHV zwischen sechs und zw├Âlf Euro. Damit wieder unter den Werten des vergangenen Jahres.

Damit k├Ânnen sich die Verbraucher in diesem Jahr wieder ├╝ber eine reichliche Auswahl an Kartoffeln freuen. Dies aller Wahrscheinlichkeit nach auch zu g├╝nstigeren Preisen als noch im letzten Jahr.

Unreife Tomaten nicht verzehren

7. September 2011 Keine Kommentare

cc by Pressebereich Dehner Garten-Center/flickr

Jeder Hobbyg├Ąrtner kennt das Problem nur zu gut. Die Tomatenpflanzen sind noch voll mit Tomatenfr├╝chten, jedoch l├Ąsst das Wetter es nicht mehr zu, dass sie reifen und rot werden. Dann stellt sich f├╝r diese immer wieder die Frage danach, was nun zu tun ist. Viele entscheiden sich dann dazu, die Fr├╝chte zu ernten und mit ins Haus zu nehmen, damit sie hier eventuell noch nachreifen und ihre rote Farbe erhalten. Andere wiederum lassen sie noch einige Zeit h├Ąngen und wiederum andere entsorgen sie nach einiger Zeit einfach. Dar├╝ber hinaus gibt es auch solche, die ├╝ber gr├╝ne Stellen an den Tomaten einfach hinweg sehen und sie so wie sie sind verzehren. Doch wie sollte man sich wirklich verhalten, wenn die Tomaten noch nicht so reif sind wie sie eigentlich sollten?

 

Die Tomaten, die rotfleischig sind und an der Pflanze nicht mehr reif werden, sollten m├Âglichst nicht im gr├╝nen Zustand verzehrt werden. Dies liegt daran, dass die unreifen Fr├╝chte pro hundert Gramm bis zu 30 Milligramm gef├Ąhrliches Solanin enthalten. Dieses kann bei einer verzehrten Gesamtmenge von bis zu 400 Gramm sogar zum Tode f├╝hren. Der Infodienst Landwirtschaft-Ern├Ąhrung-L├Ąndlicher Raum in Schw├Ąbisch Gm├╝nd weist darauf hin. Demnach hilft es nicht wirklich die unreifen Tomaten milchsauer einzulegen, s├╝├č-sauer zu konservieren oder einzukochen. Denn hierbei werde der Solanin-Anteil nur geringf├╝gig verringert. Im Gegensatz dazu sei das Solanin kaum noch in ausgereiften Fr├╝chten nachweisbar, die sich schon gelblich aufgehellt haben.

 

Damit sollte die Frage nach dem richtigen Verhalten eigentlich beantwortet sein. Tomaten, die noch gr├╝ne Stellen aufweisen, sollten nicht verzehrt werden. Selbst geringe Mengen reichen bereits aus, damit das gef├Ąhrliche Solanin in den menschlichen K├Ârper gelangt.