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Archiv für die Kategorie ‘Bauernhof’

Leben Sie auf dem Land und sind noch allein?

8. Februar 2012 Keine Kommentare

Bauernhof Tirol

Bauernhof Tirol - flickr/tiroltourism

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Kontakt:
MME Me, Myself & Eye Entertainment GmbH
Stichwort „Nie mehr allein“
Gotzkowskystr. 20-21
10555 Berlin

Tel: 030 – 520076 – 349
Mail: niemehrallein[at]mme.de

November Trockenheit schadet den Landwirten nicht

28. November 2011 Keine Kommentare

cc by Kecko/flickr

Laut dem Sprecher des Landesbauernverbandes, Christian Apprecht, stehen der Winterraps und die Wintergerste fĂŒr diese Jahreszeit gut. Jedoch habe es kleinere Probleme beim Winterweizen gegeben, da der Wassermangel hier schon fast grenzwertig war. Entspannt habe sich die Lage jedoch durch den darauf folgenden Niederschlag wieder ein wenig. Sehr viele der Winterkulturen seien sehr gut aus dem Boden gekommen. Da sich die Temperaturen draußen eher auf einem niedrigen Niveau befinden, laufe der Pflanzenstoffwechsel glĂŒcklicherweise nicht auf vollen Touren. Aufgrund des anhaltenden starken Nebels, der im November doch sehr stark verbreitet war, seien zumindest die oberen Bodenschichten stets feucht gehalten worden und die Wasserversorgung sei ausreichend gewesen.

Zur selben Zeit im vergangenen Jahr habe die Lage fĂŒr die Landwirte sehr viel schlechter ausgesehen. Denn aufgrund der großen und anhaltenden NĂ€sse seien die Felder fĂŒr die ErntegerĂ€te unpassierbar gewesen. Dadurch habe der Mais zum Teil noch im Januar dieses Jahres auf den Feldern gestanden. Die Bauern in Sachsen leiden jedoch unter der anhaltenden Trockenheit. Hier seien anhaltende NiederschlĂ€ge notwendig, damit sich die Saat innerhalb des Bodens gut entwickeln könne. Bereits seit rund sieben Wochen habe es hier keinerlei nennenswerten Regen mehr gegeben. Die Wintertrockenheit macht den Bauern langsam Sorgen. Auch die Temperaturen draußen sind bisher gar nicht winterlich. Auch wenn die Lage momentan angespannt sei, herrsche noch keine Not. Bisher schöpfen die Pflanzen noch aus den Reserven des Sommers. Langsam dĂŒrfte jedoch wieder Regen kommen, gefolgt von Winterruhe mit Schnee. Das Schlimmste sei ein Frost ohne Schnee.

Stabile Preise auf hohem Niveau bei der Getreideernte

18. November 2011 Keine Kommentare

cc by Wolf Gang/flickr

Die Getreideernte im Jahr 2011 ist gekennzeichnet durch schlechte Erntebedingungen, hohe Einbußen beim Ertrag, aber auch durch stabile Preise auf gutem Niveau. Im vergangenen Jahr waren Raps und Wintergerste die Problemkinder. ZunĂ€chst hatte der Raps unter der feuchten Aussaat zu leiden und ab Februar dann schließlich unter der anhaltenden Trockenheit. DarĂŒber hinaus haben auch die Wechselfröste um Fasching herum und die Frostnacht Anfang Mai starke Einwirkung genommen und den Weg fĂŒr die KohlschotenmĂŒcke bereitet. Diese kostete rund zwanzig Prozent des Ertrages. Der Winterweizen litt stark unter der Trockenheit. Dadurch konnte er weniger Mangan aus dem Boden holen. Die Wintergerste ergab fĂŒr die Landwirte auf dem schlechten Boden sogar eine regelrechte Missernte und der Raps blĂŒhte immer wieder nach und hörte damit gar nicht mehr auf. DarĂŒber hinaus musste die Ernte in diesem Jahr unter hohen Kosten fĂŒr die Trocknung eingeholt werden.

Auch wenn die Erntebedingungen in diesem Jahr sehr schlecht waren, sind die Landwirte im Wesentlichen mit einem blauen Auge davon gekommen. Die Verluste waren weniger dramatisch als zu Beginn vermutet. Das Jahr 2011 ist gekennzeichnet durch stabile Preise auf hohem Niveau. Da sich die Preise mittlerweile binnen Minuten verĂ€ndern, ist es nahezu unmöglich geworden langfristige Prognosen zu stellen. Durch dieses Minenfeld helfen dann besonnenes Handeln, von Zeit zu Zeit ein entschiedenes Nein und ein adĂ€quates Risikomanagement. Die Perspektiven fĂŒr die Landwirte sind auch in der Zukunft gut, da Europa generell mit Agrarprodukten unterversorgt ist. Wichtig fĂŒr die Landwirte ist vor allem, dass sie immer nah am Markt sind. Denn wenn der Getreidepreis ansteigt, so steigt auch der fĂŒr den DĂŒnger.

Klimaschutz: Landwirtschaft trÀgt dazu bei

11. November 2011 Keine Kommentare

cc by barockschloss/flickr

An der konsequenten Klimaschutzpolitik hat die Landwirtschaft ein ureigenes Interesse. Mit Blick auf die internationalen Klimaverhandlungen in Durban, SĂŒdafrika, betont dies der Rheinische Landwirtschaftsverband. Denn die Landwirte bekommen die Auswirkungen einer globalen ErwĂ€rmung als allererstes zu spĂŒren. Denn es sind vor allem die Pflanzen, oft sogar auch die Tiere, die sehr empfindlich auf VerĂ€nderungen der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und der Niederschlagsmenge reagieren. Dabei können schon Temperaturschwankungen von zwei bis drei Grad oder auch zwanzig Prozent weniger an Niederschlag ĂŒber eine gute oder schlechte Ernte eines Jahres entscheiden. Damit also auch ĂŒber Wohlstand oder Hunger. Aus diesem Grund sei, so der RLV, die BewĂ€ltigung des Klimawandels eine der grĂ¶ĂŸten Herausforderungen fĂŒr die Umwelt- und Sozialpolitik.

 

Daher fordert der Verband eine StĂ€rkung der Agrarforschung. Dieser kommt als Zukunftswissenschaft eine entscheidende Bedeutung zu. Die Landwirtschaft kann mit der Bindung des Klimagases Kohlendioxid in den Böden und auch durch die Optimierung der Produktionsverfahren in Zusammenarbeit mit der Forstwirtschaft wesentlich zur Lösung der Klimaschutzprobleme beitragen. Der RLV erklĂ€rt weiter, dass mit der Eigenschaft das CO2 aus der AtmosphĂ€re wieder zu binden, sich die Landwirtschaft wesentlich von anderen Wissenschaften unterscheide. Zwar werde naturgemĂ€ĂŸ auch bei der Produktion der landwirtschaftlichen Erzeugnisse Treibhausgase wie zum Beispiel Lachgas und Methan freigesetzt, doch unter dem Strich ist die Bilanz positiv. Die Forst- und die Landwirtschaft liefere durch die Erzeugung von Erneuerbaren Energien und nachwachsenden Rohstoffen einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Daher wĂŒrden sehr viele Experten die Erneuerbaren Energien in der Kombination mit einer Steigerung der Energieeffizienz als wichtigen Teil der Lösung der Klimaproblematik werten, so der RLV.

Landluft ist gesund!

27. Oktober 2011 Keine Kommentare

cc by Silke Ebel/flickr

Dass Landluft gesund ist, ist bereits eine ganz alte und verbreitete EinschÀtzung. Diese konnte sich in den vergangenen Jahren wissenschaftlich erhÀrten lassen. Mit unterschiedlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Kinder, die auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen sind, nachweislich seltener an Allergien oder auch an Asthma erkranken als gleichaltrige Stadtkinder. Die aktuelle Vermutung geht davon aus, dieser sogenannte Bauernhofeffekt durch die Mykobakterien hervorgerufen wird. Diese Mikroorganismen können sehr stark zu einer StÀrkung der Immunabwehr beitragen.

 

Bis jetzt wusste man aufgrund der Forschungen nur ganz allgemein, dass es verschiedenste Reservoire fĂŒr Mykobakterien in landwirtschaftlichen Betrieben mit Tierhaltung gibt. Das Ziel von zwei Studienarbeiten die vor Kurzem am Lehrstuhl fĂŒr Mikrobiologie der UniversitĂ€t Bayreuth entstanden sind war daher genauere Erkenntnisse darĂŒber zu gewinnen. Die Leitfragen dabei waren die danach, wo die Mykobakterien vermehrt auftreten und was die Ursachen dafĂŒr sind. Die Studienautorinnen stellten dabei fest, dass es auf den Bauernhöfen eine Vielzahl von verschiedenen Mykobakterien gibt, die sich ganz unterschiedlich aufteilen beziehungsweise an ganz unterschiedlichen Orten gefunden wurden. So zum Beispiel im Bullen- und im KĂ€lberstall und auch im Dung dieser Tiere. Die Ursachen dafĂŒr sind bisher noch nicht eindeutig geklĂ€rt. Vermutungen gibt es hier zwar bereits jetzt, allerdings sind diese noch nicht bewiesen. Beide Studienarbeiten zeigen jedoch insgesamt, dass die Menschen, die auf einem Bauernhof leben, relativ oft mit den Mykobakterien in Kontakt kommen. Aus diesem Grund wird die Annahme gestĂŒtzt, dass es einen Kausalzusammenhang zwischen dem sogenannten Bauernhofeffekt und den Bakterien besteht. Dadurch ist die Landluft doch gesĂŒnder als die Stadtluft. HierfĂŒr gibt es selbstverstĂ€ndlich auch weitere GrĂŒnde.