Home > Allgemein > Deutsche Pinscher – Der Hund fĂĽr Bauernhöfe

Deutsche Pinscher – Der Hund fĂĽr Bauernhöfe

Die Geschichte des deutschen Pinschers geht ca. auf das Jahr 1840 zurück. Dort wird der glatthaarige Pinscher erstmals als Rasse erwähnt. Ca. 1880 wurde im deutschen Hundestammbuch der Deutsche Pinscher mit seinen typischen Merkmalen das erste Mal verzeichnet. Er wurde damals eingesetzt um Mäuse und Ratten auf Bauernhöfen zu jagen, damit die Nager sich nicht unkontrolliert verbreiten und Krankheiten an die Hoftiere weiter geben konnten.

Heute ist der Deutsche Pinscher ein Hund, der gerne als Familienhund gehalten wird. Er kann eine durchschnittliche Rückenhöhe von 45 bis 50 cm erreichen. Somit gehört er also zu den kleineren Hunde Rassen. Durch sein kurzhaariges Fell ist er sehr pflegeleicht. Die meisten Deutschen Pinscher haben schwarzes kurzes Fell aber es gibt auch rotbraune Vertreter dieser Rasse.

Menschen, die sich für einen Deutschen Pinscher entscheiden, sollten eine Konsequente, liebevolle und vertrauensvolle Erziehung anwenden. Diese Rasse benötigt klare Regeln und Ansagen von dem Rudelchef, also dem Menschen. Bei Rüden ist Durchsetzungsvermögen des Menschen wichtig. Hündinnen sind bei dieser Rasse weniger stur und akzeptieren den Menschen eher als Rudelführer. Ein deutscher Pinscher sollte immer mit Belohnung und Lob erzogen werden. Es braucht viel Geduld aber Druck sollten Menschen bei dieser Rasse auf keinen Fall anwenden. Wenn ein Deutscher Pinscher durch Rückzug seinen Menschen signalisiert, dass er Ruhe haben möchte, sollten seine Besitzer dies auch akzeptieren. Kinder sollten dies ebenfalls akzeptieren und ihn nicht herausfordern.

Ein Deutscher Pinscher benötigt viel Zuwendung und Aufmerksamkeit. Für Einzelhaltung und stundenlanges Alleinsein ist diese Rasse nicht geeignet. Diese Rasse ist besonders für Fährtenarbeit und Agility einsetzbar und ein Besuch der Hundeschule ist unerlässlich.

KategorienAllgemein Tags:
  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks