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Dem Schluckauf den Kampf ansagen

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Der Schluckauf ist oftmals für diejenigen, die nicht unmittelbar davon betroffen sind eine lustige Angelegenheit. Und die Betroffenen, die ständig laut hicksen, ernten Spott und Gelächter. Diese und der Schluckauf selber sind für den Betroffenen ärgerlich und lästig. Doch wenn er nur kurze Zeit andauert ist er ungefährlich und harmlos.

 

Ihren Ursprung haben die Schluckaufbeschwerden im Zwerchfell. Er ist die treibende Kraft bei der Zwerchfellatmung. Das Zwerchfell zieht sich bei dieser Atmung nach unten hin zusammen, wobei sich das Brustvolumen vergrößert. Dabei kommt es zu einem Unterdruck. Durch die geöffnete Stimmbandritze wird Luft in die Lunge gesaugt. Sobald sich das Zwerchfell wieder entspannt strömt die Luft wieder aus der Lunge raus. Wenn sich das Zwerchfell plötzlich verkrampft schließt sich die Stimmbandritze reflexartig. Dadurch kann die Luft in der Lunge nicht entweichen und es entsteht ein Überdruck, der sich in der Form des bekannten Hicksens äußert.

 

Für einen Schluckauf ist häufig die Reizung des Zwerchfells die Ursache. Beispielsweise durch zu hastiges Schlucken, durch heiße oder kalte Getränke und auch durch Alkohol. Die bekannten Hausmittel gegen den Schluckauf sind ein Glas Wasser zu trinken, die Luft anzuhalten, ein Stück Zucker auf der Zunge zergehen zu lassen oder den Betroffenen zu erschrecken. Diese kleinen Hausmittel zeigen in der Regel sogar Wirkung. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Dies liegt vor allem aber daran, dass sie den Betroffenen ablenken und dadurch das Zwerchfell beruhigen, da die Atmung so entspannt wird. In der Regel ist ein Schluckauf bereits nach einigen Minuten wieder vergangen und bedarf keiner Behandlung. In ganz seltenen Fällen ist er auch chronisch. In einem solchen Fall gilt es einen Arzt aufzusuchen.

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