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Archiv für Dezember, 2011

Inhalieren hilft dem Körper im Winter

30. Dezember 2011 Keine Kommentare

cc by chÀtzle/flickr

Bei ErkĂ€ltungen sind die Dampf- und die Sole-Inhalationen nach wie vor ein Mittel der eigenen Wahl. Dabei stabilisieren regelmĂ€ĂŸige Anwendungen die SchleimhĂ€ute, wobei diese Methode sehr wirksam ist und dabei kaum Risiken birgt. Trotzdem sollte der ein oder andere Punkt beim Inhalieren beachtet werden.

Bereits unsere Omas und Opas haben Husten und Schnupfen mit dem Einatmen von KrĂ€uterdĂ€mpfen bekĂ€mpft. Der Kopf ist dabei ĂŒber der dampfenden SchĂŒssel und ĂŒber dem Nacken ist das große Handtuch. Auch wenn es in der heutigen Zeit bereits elegante PlastikaufsĂ€tze gibt, so verdeutlicht es doch, dass auch aktuell noch die Inhalation bei grippalen Infekten zum Einsatz kommt. Allerdings wissen nur wenige wie sie funktioniert und was dabei zu beachten ist. Die These, dass der heiße Dampf dafĂŒr sorge, dass sich die Viren in den Atemwegen nicht weiter fortpflanzen können stimmt nicht. Vielmehr lassen sich die Schnupfenviren durch die feuchte Luft nicht beeindrucken. Experten betonen, dass die Inhalation zu den risikoarmen Anwendungen zĂ€hle. Der wirkliche Effekt der Inhalation besteht darin, dass dadurch die körpereigenen Schutzmechanismen der Atemwege unterstĂŒtzt werden. Denn die Atemwege leiden insbesondere durch die trockene Luft, die in den Wintermonaten in den RĂ€umen vorherrscht. Dabei trocknen die SchleimhĂ€ute aus, sie werden rissig und somit auch anfĂ€llig fĂŒr Infektionen. DarĂŒber hinaus sind die FlimmerhĂ€rchen nicht mehr dazu in der Lage bei der trockenen Luft die Keime und auch andere Fremdkörper abzutransportieren. Durch das Inhalieren von feuchten heißen DĂ€mpfen kann dem wirksam entgegen gesteuert werden.

Bio-GemĂŒse schlĂ€gt herkömmliches um LĂ€ngen

23. Dezember 2011 Keine Kommentare

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Die Biobauern lassen ihren Pflanzen in der Landwirtschaft sehr viel mehr Zeit. Denn je lĂ€nger die Wurzeln in der Erde, die BlĂ€tter an den Pflanzen und die FrĂŒchte am Strauch, desto mehr NĂ€hrstoffe und Farbstoffe können sie entwickeln. Dem Menschen kommen sie dann als sogenannte sekundĂ€re Pflanzenstoffe zu Gute. Da diese Pflanzen weniger Wasser enthalten, schmecken sie auch sehr viel intensiver. In der konventionellen Landwirtschaft ernten die Bauern ihr Obst und ihr GemĂŒse in der Regel bereits bevor es reif ist, da sie auf der langen Reise in den Supermarkt nachreifen sollen. Dadurch fĂ€llt ihr NĂ€hrwert geringer aus. Jedoch gilt dies nicht fĂŒr das GemĂŒse, das herkömmlich angebaut ist und aus der Region stammt. Vor allem dann, wenn es gerade Saison hat. Dieses GemĂŒse enthĂ€lt Ă€hnlich viele NĂ€hrstoffe wie die Bioware, die sehr lange transportiert wurde. Damit ist die QualitĂ€t von Obst und GemĂŒse davon abhĂ€ngig, welche Sorte vom Bauern gewĂ€hlt wurde, welchen Standort die Pflanze hat, ob die Pflanzen reif geerntet werden und ob das GemĂŒse eine lĂ€ngere Zeit im Lager liegt.

Im Vergleich zum BiogemĂŒse enthalten bestimmte GemĂŒsesorten aus dem herkömmlichen Anbau im Durchschnitt das HunderfĂŒnfzigfache an chemischen RĂŒckstĂ€nden. Gerade im Discounter zĂ€hlt ausschließlich das Aussehen des GemĂŒses. Sie mĂŒssen makellos, aber gĂŒnstig sein. Damit die Pflanzen nicht von Insekten zerfressen werden, besprĂŒhen die Landwirte sie mit verschiedenen Pestiziden. In der Regel sind die Pflanzen aus der TĂŒrkei und aus Spanien höher belastet als die aus den Niederlanden. Die Tomaten aus Spanien enthalten oftmals das Pilzvernichtungsmittel Procymidon. Dieses steht im Verdacht nicht gut fĂŒr unser Hormonsystem zu sein. Die Trauben aus Europa hingegen enthalten mehr Chemie als die aus SĂŒdamerika. Damit ist Bio weniger mit Schadstoffen belastet als das Bio-GemĂŒse.

Die Pflanzen vor KĂ€lte richtig schĂŒtzen

16. Dezember 2011 Keine Kommentare

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Der Winter mitsamt seinen extrem kalten Temperaturen macht nicht nur uns Menschen stark zu schaffen. Wir selber ziehen uns bei KĂ€lte dementsprechend warme Kleidung an, um uns warm zu halten. Genau das gilt auch fĂŒr die Pflanzen. Wichtig ist dabei, dass HobbygĂ€rtner darauf achten, dass der Wurzelballen der KĂŒbelpflanzen nicht durchfriert. Sehr hilfreich sind dabei JutesĂ€cke oder auch Noppenfolie und ein möglichst geschĂŒtzter Standort.

Die immergrĂŒnen Gehölze sind in den Wintermonaten einer besonderen Gefahr ausgesetzt. An frostigen und sonnigen Tagen können sie sehr leicht FrostschĂ€den erleiden. Die Wurzeln haben keine Chance sich die Feuchtigkeit aus dem gefrorenen Boden aufzunehmen und die BlĂ€tter trocknen aufgrund der Sonneneinstrahlung sehr leicht aus. Gartenexperten empfehlen daher, dass die Gehölze mit JutesĂ€cken oder auch ausgedienten Gardinen geschĂŒtzt werden und ihnen so Schatten gespendet wird. Neben den KĂŒbelpflanzen und den immergrĂŒnen Gehölzen sind auch die Rosen gefĂ€hrdet. Gerade in einem so milden Winter, wie wir ihn aktuell haben, zeigen sich oftmals bereits Knospen und BlĂŒten. Kommt nun ein KĂ€lteeinbruch erfrieren sie. Daher sollten die Rosen nicht nur angehĂ€ufelt werden, sondern die Krone auch durch in die Erde eingesteckte Tannenzweige oder auch Hauben aus Vlies oder Jute geschĂŒtzt werden.

Bei sehr starkem Frost sollten die Gartenschere und die SĂ€ge im Schuppen bleiben. Sobald wieder Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschen können die Obst- und Ziergehölze geschnitten werden. HobbygĂ€rtner sollten bei den Rhododendren darauf achten, dass sie im Bodenbereich gut mit Laub angehĂ€uft sind. Dies fĂŒhrt dazu, dass der Boden nicht zu tief durchfriert und zugleich vor Austrocknung geschĂŒtzt ist. Sollten sich die BlĂ€tter einrollen, dann ist dies kein Zeichen fĂŒr Erfrierung, sondern so schĂŒtzt sich die Pflanze vor Verdunstung und vor Austrocknung.

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Hausmittel bei Nasennebenhöhlen-EntzĂŒndung

11. Dezember 2011 Keine Kommentare
Nasennebenhölen-EntzĂŒndung

Nasennebenhölen-EntzĂŒndung - flickr/HeliÞs

Wenn eine ErkĂ€ltung nicht schnell wieder verschwindet, kann sich aus der eigentlich harmlosen Erkrankung unter ungĂŒnstigen Bedingungen die weitaus schmerzhaftere Nasennebenhöhlen – EntzĂŒndung bilden. Nebenhöhlen sind HohlrĂ€ume im Bereich der Nase und oberhalb des Oberkiefers. Diese HohlrĂ€ume dienen der Gewichtsreduktion des Kopfes. Eine gute BelĂŒftung vorausgesetzt funktionieren unsere Nebenhöhlen tadellos. Erst wenn die röhrenförmigen Verbindungen zur Nase verstopft sind, bilden sich Bakterien, die zu schmerzhaftem Kopfweh fĂŒhren und auch Fieber verursachen können.

 

Die Schmerzen werden sofort nachlassen, wenn es gelingt, das in den Nebenhöhlen angestaute Sekret abfließen zu lassen. Da die AusgĂ€nge der Nebenhöhlen oberhalb liegen, ist das nur dann zuverlĂ€ssig möglich, wenn das Sekret möglichst flĂŒssig ist. Aus diesem Grund ist das erste Hilfsmittel, viel FlĂŒssigkeit zu sich zu nehmen.

Auch WĂ€rme hilft, das eingedickte Sekret abfließen zu lassen. WĂ€rme bringt man mit einer Rotlichtlampe direkt vor Ort oder durch Inhalation. Hierzu werden KrĂ€uter mit desinfizierenden Ă€therischen Ölen, wie Thymian, in heißes Wasser gegeben. Den Kopf ĂŒber die SchĂŒssel gebeugt und mit einem Handtuch bedeckt soll 10 – 15 Minuten der heiße Dampf eingeatmet werden. Am besten natĂŒrlich durch die Nase. Diesen Vorgang mehrmals tĂ€glich wiederholen. Neben Thymian sind auch andere KrĂ€uter verwendbar. Kamille ist eines der am hĂ€ufigsten Genannten. Wegen seiner starken Wirkung bestehen allerdings auch Bedenken. Achten Sie beim Inhalieren darauf, dass das Wasser nicht allzu heiß ist.

Gute Hilfe bieten NasenspĂŒlungen. Hierzu wird ein dafĂŒr bestimmtes GefĂ€ĂŸ mit lauwarmem Wasser gefĂŒllt, dem Salz in einer bestimmten Menge zugesetzt ist. Das Salz ist wichtig, weil reines Wasser die SchleimhĂ€ute austrocknet, den krankhaften Zustand also verschlimmert. Ziel ist es, eine Salzlösung herzustellen, die dem Salzgehalt des Körpers entspricht und somit neutral wirkt. Nasendusche und konfektionierte Salzlösungen erhalten Sie in der Apotheke.

Salzlösungen gibt es auch als Nasenspray. UnerwĂŒnschte Nebenwirkungen, wie sie durch den Langzeitgebrauch anderer Nasensprays hervorgerufen werden können, werden mit einer Salzwasserlösung vermieden. TĂ€glich mehrmals ein paar Tropfen in die Nase geben, bis die Beschwerden verschwinden. Wer kann, macht SpaziergĂ€nge am Meer. Die in der Luft gelösten Meersalze ĂŒben dieselbe Wirkung aus.

Sollten alle diese Mittel nicht wirken, ist es vorzuziehen, einen Arzt aufzusuchen.

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Weihnachtszeit ist Dekorationszeit – Was ist erlaubt und was nicht?

9. Dezember 2011 Keine Kommentare

cc by MarkusR./flickr

In der Adventszeit werden die HĂ€user und Wohnungen mit Lichterketten, AdventskrĂ€nzen und blinkenden WeihnachtsbĂ€umen dekoriert. Gerade bei der Weihnachtsdekoration gibt es theoretisch keine Grenzen. Jedoch sehen die deutschen Gerichte dieses anders und entscheiden darĂŒber, was die Mieter bei ihrer Dekoration dĂŒrfen und was nicht. Festzuhalten ist dabei aber, dass die Weihnachtsdekoration im Haus vom Vermieter oder auch dem Nachbarn nicht verboten werden darf. Der Deutsche Mieterbund erklĂ€rt, dass es den Mietern durchaus gestattet sei, wenn sie sich bunte AdventskrĂ€nze an die WohnungstĂŒr im Treppenhaus befestigen. Das Landgericht in DĂŒsseldorf befand, dass Mitmieter hieran keinen Anstoß nehmen dĂŒrfen.

 

Ganz anders sieht der Fall dann aus, wenn ein Mieter das komplette Treppenhaus ganz nach seinen eigenen WĂŒnschen dekorieren möchte. Das Amtsgericht MĂŒnster befand, dass die Mitmieter dies nicht akzeptieren mĂŒssen. Genauso ist es gehandhabt, wenn eine der Mietparteien weihnachtliche Duftsprays im kompletten Haus versprĂŒht. Das Oberlandesgericht DĂŒsseldorf entschied, dass die Nachbarn dies nicht dulden mĂŒssen. Erlaubt sind in den Wohnungen Lichterketten und Weihnachtsschmuck, auch wenn diese am Fenster angebracht wird. Selbes gilt ebenfalls fĂŒr den Balkon und mit EinschrĂ€nkungen sogar fĂŒr die Hausfassade. Das Landgericht Berlin entschied, dass die Voraussetzung hier ist, dass die Dekoration sicher am Balkon oder der Hausfassade installiert ist, diese nicht beschĂ€digt und die Nachbarn dadurch nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig gestört werden. Die blinkende Weihnachtsdekoration sollte generell bis spĂ€testens um 22 Uhr abgeschaltet werden. Sicherlich gibt es immer Menschen, die sich ĂŒber die Dekorationen der Nachbarn aufregen und versuchen diese zu reduzieren. Manchmal sind dies berechtigte EinwĂ€nde und hin und wieder ist es Schikane unter Nachbarn. Jedoch sollten nicht die Gerichte darĂŒber entscheiden mĂŒssen welche Dekoration zu Weihnachten erlaubt ist und welche nicht. Denn Weihnachten ist die Zeit der Ruhe und der Besinnlichkeit und ein wenig Weihnachtsdekoration hat sicher jeder in der Wohnung.