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Archiv für November, 2011

November Trockenheit schadet den Landwirten nicht

28. November 2011 Keine Kommentare

cc by Kecko/flickr

Laut dem Sprecher des Landesbauernverbandes, Christian Apprecht, stehen der Winterraps und die Wintergerste fĂŒr diese Jahreszeit gut. Jedoch habe es kleinere Probleme beim Winterweizen gegeben, da der Wassermangel hier schon fast grenzwertig war. Entspannt habe sich die Lage jedoch durch den darauf folgenden Niederschlag wieder ein wenig. Sehr viele der Winterkulturen seien sehr gut aus dem Boden gekommen. Da sich die Temperaturen draußen eher auf einem niedrigen Niveau befinden, laufe der Pflanzenstoffwechsel glĂŒcklicherweise nicht auf vollen Touren. Aufgrund des anhaltenden starken Nebels, der im November doch sehr stark verbreitet war, seien zumindest die oberen Bodenschichten stets feucht gehalten worden und die Wasserversorgung sei ausreichend gewesen.

Zur selben Zeit im vergangenen Jahr habe die Lage fĂŒr die Landwirte sehr viel schlechter ausgesehen. Denn aufgrund der großen und anhaltenden NĂ€sse seien die Felder fĂŒr die ErntegerĂ€te unpassierbar gewesen. Dadurch habe der Mais zum Teil noch im Januar dieses Jahres auf den Feldern gestanden. Die Bauern in Sachsen leiden jedoch unter der anhaltenden Trockenheit. Hier seien anhaltende NiederschlĂ€ge notwendig, damit sich die Saat innerhalb des Bodens gut entwickeln könne. Bereits seit rund sieben Wochen habe es hier keinerlei nennenswerten Regen mehr gegeben. Die Wintertrockenheit macht den Bauern langsam Sorgen. Auch die Temperaturen draußen sind bisher gar nicht winterlich. Auch wenn die Lage momentan angespannt sei, herrsche noch keine Not. Bisher schöpfen die Pflanzen noch aus den Reserven des Sommers. Langsam dĂŒrfte jedoch wieder Regen kommen, gefolgt von Winterruhe mit Schnee. Das Schlimmste sei ein Frost ohne Schnee.

Mit Hausmitteln gegen ErkÀltung & Co

25. November 2011 Keine Kommentare

cc by raymond_zoller/flickr

Gerade die Herbstzeit ist auch die Grippezeit. Wenig Licht, kalte FĂŒĂŸe und keine Vitamine. Die AbwehrkrĂ€fte schwinden vor allem in der dunklen Jahreszeit und die ErkĂ€ltung steht schon bereit. Einer Studie zur Folge gehen rund 11,8 Prozent aller KrankheitsfĂ€lle von Arbeitnehmern auf das Konto von grippalen Infekten. Laut dem Pressesprecher der AOK sĂŒdlicher Oberrhein, Frank Kölble, sind die Arbeitnehmer etwa sechs Tage krankgeschrieben, wenn eine Erkrankung der Atemwege vorliegt. Dabei hilft ein gutes Immunsystem dabei gar nicht erst krank zu werden. HierfĂŒr sind ausreichend Bewegung an der frischen Luft und viele Vitamine unerlĂ€sslich. Hier sind gerade Vitamin C und Zink sehr wichtig. Wer diese nicht ausreichend ĂŒber die Nahrung zu sich nimmt, kann zu sogenannten NahrungsergĂ€nzungsmitteln greifen. Allerdings sind diese nicht unbedingt zu empfehlen. Viel besser sollte auf eine gesunde ErnĂ€hrung Acht gelegt werden.

In der kalten und dunklen Jahreszeit sind viel Bewegung an der frischen Luft sehr wichtig. So zum Beispiel joggen, Fahrradfahren und lange SpatziergĂ€nge. Außerdem sollte auf eine ausgewogene ErnĂ€hrung mit viel Obst, GemĂŒse und Fisch geachtet werden. Dies stĂ€rkt das Immunsystem nachhaltig und schĂŒtzt vor Erkrankungen. Sollte die ErkĂ€ltung oder die Grippe trotzdem zuschlagen ist Zink empfehlenswert. Ein sehr gutes Hausmittel ist auch eine Mischung aus Zwiebel und Zucker. Hierzu die Zwiebel klein hacken, mit Zucker in einem Glas mischen und auf die Heizung stellen. Dadurch karamellisiert die Mischung leicht. Hiervon sollte dann jede Stunde ein Löffel gegessen werden. Denn das Öl der Zwiebel sorgt dafĂŒr, dass man schneller wieder gesund wird. Wenn diese Mischung nicht mehr hilft, dann verspricht heiße Milch mit Honig Linderung. Zu der heißen Milch mit Honig wird ein Teelöffel Butter, eine zerdrĂŒckte Knoblauchzehe und ein halbe gewĂŒrfelte Zwiebel hinzugefĂŒgt. Auch wenn sich dieses Gemisch schrecklich anhört, schmeckt es wie heiße Milch mit Honig. Dazu sollte sehr viel getrunken werden. So zum Beispiel Wasser, ungesĂŒĂŸte Tees und KrĂ€utertees.

Stabile Preise auf hohem Niveau bei der Getreideernte

18. November 2011 Keine Kommentare

cc by Wolf Gang/flickr

Die Getreideernte im Jahr 2011 ist gekennzeichnet durch schlechte Erntebedingungen, hohe Einbußen beim Ertrag, aber auch durch stabile Preise auf gutem Niveau. Im vergangenen Jahr waren Raps und Wintergerste die Problemkinder. ZunĂ€chst hatte der Raps unter der feuchten Aussaat zu leiden und ab Februar dann schließlich unter der anhaltenden Trockenheit. DarĂŒber hinaus haben auch die Wechselfröste um Fasching herum und die Frostnacht Anfang Mai starke Einwirkung genommen und den Weg fĂŒr die KohlschotenmĂŒcke bereitet. Diese kostete rund zwanzig Prozent des Ertrages. Der Winterweizen litt stark unter der Trockenheit. Dadurch konnte er weniger Mangan aus dem Boden holen. Die Wintergerste ergab fĂŒr die Landwirte auf dem schlechten Boden sogar eine regelrechte Missernte und der Raps blĂŒhte immer wieder nach und hörte damit gar nicht mehr auf. DarĂŒber hinaus musste die Ernte in diesem Jahr unter hohen Kosten fĂŒr die Trocknung eingeholt werden.

Auch wenn die Erntebedingungen in diesem Jahr sehr schlecht waren, sind die Landwirte im Wesentlichen mit einem blauen Auge davon gekommen. Die Verluste waren weniger dramatisch als zu Beginn vermutet. Das Jahr 2011 ist gekennzeichnet durch stabile Preise auf hohem Niveau. Da sich die Preise mittlerweile binnen Minuten verĂ€ndern, ist es nahezu unmöglich geworden langfristige Prognosen zu stellen. Durch dieses Minenfeld helfen dann besonnenes Handeln, von Zeit zu Zeit ein entschiedenes Nein und ein adĂ€quates Risikomanagement. Die Perspektiven fĂŒr die Landwirte sind auch in der Zukunft gut, da Europa generell mit Agrarprodukten unterversorgt ist. Wichtig fĂŒr die Landwirte ist vor allem, dass sie immer nah am Markt sind. Denn wenn der Getreidepreis ansteigt, so steigt auch der fĂŒr den DĂŒnger.

Klimaschutz: Landwirtschaft trÀgt dazu bei

11. November 2011 Keine Kommentare

cc by barockschloss/flickr

An der konsequenten Klimaschutzpolitik hat die Landwirtschaft ein ureigenes Interesse. Mit Blick auf die internationalen Klimaverhandlungen in Durban, SĂŒdafrika, betont dies der Rheinische Landwirtschaftsverband. Denn die Landwirte bekommen die Auswirkungen einer globalen ErwĂ€rmung als allererstes zu spĂŒren. Denn es sind vor allem die Pflanzen, oft sogar auch die Tiere, die sehr empfindlich auf VerĂ€nderungen der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und der Niederschlagsmenge reagieren. Dabei können schon Temperaturschwankungen von zwei bis drei Grad oder auch zwanzig Prozent weniger an Niederschlag ĂŒber eine gute oder schlechte Ernte eines Jahres entscheiden. Damit also auch ĂŒber Wohlstand oder Hunger. Aus diesem Grund sei, so der RLV, die BewĂ€ltigung des Klimawandels eine der grĂ¶ĂŸten Herausforderungen fĂŒr die Umwelt- und Sozialpolitik.

 

Daher fordert der Verband eine StĂ€rkung der Agrarforschung. Dieser kommt als Zukunftswissenschaft eine entscheidende Bedeutung zu. Die Landwirtschaft kann mit der Bindung des Klimagases Kohlendioxid in den Böden und auch durch die Optimierung der Produktionsverfahren in Zusammenarbeit mit der Forstwirtschaft wesentlich zur Lösung der Klimaschutzprobleme beitragen. Der RLV erklĂ€rt weiter, dass mit der Eigenschaft das CO2 aus der AtmosphĂ€re wieder zu binden, sich die Landwirtschaft wesentlich von anderen Wissenschaften unterscheide. Zwar werde naturgemĂ€ĂŸ auch bei der Produktion der landwirtschaftlichen Erzeugnisse Treibhausgase wie zum Beispiel Lachgas und Methan freigesetzt, doch unter dem Strich ist die Bilanz positiv. Die Forst- und die Landwirtschaft liefere durch die Erzeugung von Erneuerbaren Energien und nachwachsenden Rohstoffen einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Daher wĂŒrden sehr viele Experten die Erneuerbaren Energien in der Kombination mit einer Steigerung der Energieeffizienz als wichtigen Teil der Lösung der Klimaproblematik werten, so der RLV.

Obst und GemĂŒse als Vitamin C Bombe

4. November 2011 Keine Kommentare

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Vitamin C zĂ€hlt zu den wichtigsten NĂ€hrstoffen fĂŒr den menschlichen Körper. Es stĂ€rkt die Immunabwehr und hilft dem Körper im Winter dabei ErkĂ€ltungen vorzubeugen. DarĂŒber hinaus beschleunigt das Vitamin C die Wundheilung und trĂ€gt zum Aufbau von Bindegewebe bei. Leider kann der Körper diese AscorbinsĂ€ure nicht eigenstĂ€ndig produzieren, sodass sie komplett ĂŒber die Nahrung aufgenommen werden muss. Laut der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung sollte tĂ€glich einhundert Milligramm aufgenommen werden. Dieser Bedarf ist bereits mit ein bis zwei Orangen gedeckt. Die ZitrusfrĂŒchte im Allgemeinen gelten als die klassischen Hauptlieferanten des Vitamin C. Neben den Orangen zĂ€hlen auch die Zitronen und die Grapefruits dazu. Diese ZitrusfrĂŒchte enthalten ausreichend des wichtigen Vitamins, damit die nötige Menge fĂŒr eine gesunde ErnĂ€hrung aufgenommen werden kann.

 

Es gibt aber auch andere Obst- und GemĂŒsesorten, die noch einen grĂ¶ĂŸeren Anteil an Vitamin C haben als die ZitrusfrĂŒchte. Sehr viele von ihnen kommen sogar aus einheimischem Anbau. Mit den ZitrusfrĂŒchten kann das KohlgemĂŒse, wie zum Beispiel GrĂŒnkohl, Rosenkohl und Brokkoli, durchaus mithalten. Einige Sorten ĂŒbersteigen den Vitamin C Anteil sogar noch. Leider geht dieser Überschuss beim Kochen oftmals verloren. Im Rohzustand enthalten Obst und GemĂŒse am meisten Vitamine und Mineralstoffe. Je nachdem wie es zubereitet wird, kann der Anteil der Vitalstoffe sehr stark abnehmen. So ist das Vitamin C hitzeempfindlich und wasserlöslich. Aus diesem Grund sollte das GemĂŒse nach Möglichkeit nur kurz und mit wenig Wasser gedĂŒnstet werden.

 

Die Obstsorten, die den meisten Anteil an Vitamin C haben, sind bei den hiesigen HĂ€ndlern kaum zu bekommen. Diese sind die Acerolakirsche und die FrĂŒchte des Camu-Camu-Strauchs, der im Amazonasgebiet heimisch ist. Der absolute Spitzenreiter ist die australische Buschpflaume. Das Fruchtfleisch dieser Frucht enthĂ€lt bis zu 3000 Milligramm pro 100 Gramm.