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Archiv für August, 2011

Die Birnenernte beginnt

29. August 2011 Keine Kommentare

cc by krusenstern/flickr

Nachdem im Alten Land die ├äpfel bereits geerntet wurden, beginnt nun die Zeit der Birnenernte. Das sch├Âne und warme Wetter im April und Mai haben f├╝r viele Bl├╝ten gesorgt, aus denen nun gro├če und s├╝├če Fr├╝chte gereift sind. Nicht einmal das schlechte Wetter der vergangenen Wochen konnte daran etwas ├Ąndern. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen erkl├Ąrte nun in einer Pressemitteilung, dass die Qualit├Ąt des Obstes gut sei. Der Ertrag in diesem Jahr wird auf rund 9 000 Tonnen gesch├Ątzt, womit er sich wieder auf dem Niveau der Vorjahre bewegt. Dies freut die Obstbauern selbstverst├Ąndlich besonders. Entschieden haben sie sich ├╝berwiegend f├╝r die Sorten ÔÇ×K├Âstliche von CharneuxÔÇť, ÔÇ×ConverenceÔÇť, ÔÇ×Alexander LucasÔÇť und ÔÇ×CondoÔÇť.

 

Der Birnenanbau in Niedersachsen konzentriert sich fast ausschlie├člich nur auf die Regionen an der Niederelbe. Auf rund 320 Hektar stehen hier die Birnen. Dies sind damit gut drei Prozent der insgesamt knapp 10000 Hektar der Obstanbaufl├Ąche. Die Birnen spielen im Vergleich zu den ├äpfeln eher eine untergeordnete Rolle in den Planungen zum Anbau der Obstbauern. Sogar der Anteil an Kirschen und den Pflaumen ist eher gering. Obwohl es auch gerade die Kirschbl├╝te im Fr├╝hling ist, die sehr viele Besucher ins Alte Land lockt. Die ├äpfel behalten mit rund 88 Prozent der Anbaufl├Ąche damit den absoluten Vorrang. Auch bundesweit sind die Gr├Â├čenverh├Ąltnisse hier sehr ├Ąhnlich. Die Birnen fristen mit gut 2000 Hektar Anbaufl├Ąche, was 4,5 Prozent der deutschen Obstanbaufl├Ąche entspricht, ein Nischendasein. In Baden-W├╝rttemberg wachsen mit 760 Hektar die meisten Birnen, gefolgt von Niedersachen. Als die gr├Â├čten Birnenproduzenten in Europa gelten die s├╝dlichen L├Ąnder Italien, Spanien und Portugal.

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Wie K├╝he weniger stinken

24. August 2011 Keine Kommentare

cc by Alex Schweigert/flickr

In der Regel ist das Ammoniak daf├╝r verantwortlich, wenn die gute und saubere Landluft in der Nase bei├čt. Dieses ├╝belriechende Gas entsteht in der Regel dann, wenn die Milchk├╝he ihr Kraftfutter nur unvollst├Ąndig verdauen. Durch die D├╝ngung mit Jauche gelangt es dann schlie├člich auf die Felder. US-Forscher haben nun einen Pflanzenextrakt im Futtermittel getestet, der es m├Âglich macht, dass der Ammoniak-Aussto├č einer Kuh um bis zu einen Drittel reduziert wird. Die sogenannten Tannine, die besser bekannt sind unter dem Namen Gerbs├Ąure, sorgen daf├╝r, dass das eiwei├čreiche Futter bei den Milchk├╝hen besser umgesetzt wird. Die Wissenschaftler berichten, dass dies sowohl die Geruchsbelastung als auch die Gesundheitsbelastung verringert. Vor allem in direkter N├Ąhe zu Wohnorten und Wohnsiedlungen. Auch die Kosten f├╝r die Bauern lassen sich so senken, da dieselbe Menge an Futter sehr viel besser verwertet wird.

 

Die Forschungsabteilung des U. S. Department of Agriculture beschreibt die Entstehungskette von Ammoniak wie folgt. Die Milchk├╝he bekommen in der Regel sehr eiwei├čreiches Futter, wodurch sie dann beim Verdauen eine Vielzahl von Stickstoffverbindungen bilden. Die ├╝berfl├╝ssigen Stickstoffe werden ├╝ber den Urin aus dem K├Ârper ausgeschieden. Dabei werden diese von Enzymen in Ammoniak umgewandelt. Die Forschungen haben ergeben, dass die Tannine tats├Ąchlich f├╝r drei├čig Prozent weniger Ammoniak-Emissionen im Stall gesorgt haben, sofern das Futter nur wenige Eiwei├čzus├Ątze enth├Ąlt. Bei einem eiwei├čreichen Futter waren es noch rund 16 Prozent weniger Ausd├╝nstungen. Die Ammoniak-Emissionen sanken bei einem mit G├╝lle ged├╝ngten Boden sogar um 28 bis 49 Prozent ab. In den Milchviehbetrieben d├╝rften diese Senkungen der Ausd├╝nstungen sehr gut sp├╝rbar werden, da jede Milchkuh t├Ąglich rund 13 Liter Urin l├Ąsst.

Ern├Ąhrung: Ganz bewusst gesund

17. August 2011 Keine Kommentare

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Der menschliche K├Ârper ben├Âtigt ganz bestimmte N├Ąhrstoffe und auch Energielieferanten. Nur so k├Ânnen die Organe funktionieren und der Mensch auch komplett gesund bleiben. Jeder, der sich nur einseitig oder auch falsch ern├Ąhrt, der muss damit rechnen, dass er an Mangelerscheinungen leiden wird. Oftmals f├╝hren diese sogar zu schweren Erkrankungen. Kohlenhydrate, Fette, Eiwei├če, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekund├Ąre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe sorgen f├╝r eine ausgewogene Ern├Ąhrung und sind dar├╝ber hinaus auch lebensnotwendig. lanzenstoffe und Ballaststoffe sorgen f├╝r eine ausgewogene Ern├Ąhrung und sind dar├╝ber hinaus auch lebensnotwendig. Im frischem Gem├╝se aber auch in Fleisch findet man diese Energielieferanten. Man besten ist es, wenn man diese Produkte gart. Kochen mit Gas w├Ąre von Vorteil, da es das Zubereiten von Speisen auch schmackhafter macht und man auch ├╝berall kosteng├╝nstiges Gas bekommen kann.

 

Als Energielieferanten sind Fette, Eiwei├če und Kohlenhydrate besonders wichtig f├╝r die Funktion der inneren Organe. Ebenfalls bieten sie dem K├Ârper die notwendige Energie daf├╝r die Leistungen erbringen zu k├Ânnen, die im allt├Ąglichen Leben, beim Sport und bei der Arbeit ben├Âtigt werden. Oftmals werden die Kohlenhydrate als Zucker bezeichnet. Doch auch st├Ąrkehaltige Getreideprodukte wie zum Beispiel Nudeln, Brot oder Kuchen weisen einen sehr gro├čen Anteil an Kohlenhydraten auf. Genauso verh├Ąlt es sich mit H├╝lsenfr├╝chten und Kartoffeln. Besonders wichtig f├╝r den K├Ârper ist die Kombination aus tierischen und pflanzlichen Fetten. Diese Kombination hilft dabei Enzyme, Gewebe und Hormone aufzubauen. Zu den wichtigsten Lebensmittelinhaltsstoffen z├Ąhlen die Vitamine, die Mineralstoffe, die Spurenelemente, die sekund├Ąren Pflanzenstoffe und die Ballaststoffe. Diese werden dazu gebraucht, damit Mangelerscheinungen vermieden werden k├Ânnen und der Mensch gesund bleibt. Die Vitamine und die Mineralstoffe m├╝ssen ├╝ber die Nahrung aufgenommen werden, da der K├Ârper diese nicht selber bilden kann. Nur so k├Ânnen sie als Bau-, Wirk- und Regelstoff aktiv werden. Im Gegensatz zu den Mineralstoffen kommen die Spurenelemente im K├Ârper vor, sodass nur geringe Mengen zugef├╝hrt werden m├╝ssen. Die sekund├Ąren Pflanzenstoffe sind in allen pflanzlichen Nahrungsmitteln zu finden. Sie helfen bei der Abwehr von Krankheiten und sch├╝tzen den K├Ârper so.

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Hausmittel gegen Insektenstiche

10. August 2011 Keine Kommentare

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Die Sommerzeit ist auch die Zeit der Insekten. An einem warmen Sommertag drau├čen seine Zeit zu verbringen, Eis essen und vor allem auch die lauen Sommerabende an der frischen Luft auf dem Balkon, der Terrasse oder im Park genie├čen. So verbringen die Menschen in der Regel die Sommertage. Doch in dieser wundersch├Ânen Zeit werden wir auch oftmals von Insekten, wie M├╝cken, Bienen und Wespen gest├Ârt. Solange sie uns nur durch ihr st├Ąndiges Summen ├Ąrgern, ist die Welt f├╝r uns noch halbwegs in Ordnung. Doch wenn sie uns mit einem Stich erwischen, ist oftmals guter Rat teuer. Sehr viele greifen in einer solchen Situation intuitiv auf die bekannten Hausmittel zur├╝ck. Doch sind diese wirklich so gut, wie schon unsere Gro├čmutter gesagt hat?

 

Wer von einem Insekt gestochen wird, der sollte schnell handeln. In erster Linie kommt es vor allem auf das K├╝hlen an. Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob der Stich mit einer aufgeschnittenen Zwiebel oder mit einem K├╝hlpack behandelt wird. Gerade dieses feucht-warme Wetter, das wir in diesem┬á Sommer haben, bietet den Wespen und M├╝cken sehr gute Bedingungen. In jeder Pf├╝tze oder Regentonne k├Ânnen sich die M├╝ckenlarven hervorragend entwickeln. Die Wespen hingegen bereiten sich ganz langsam aber sicher auf das Ende ihrer Staatenbildung vor. Aus diesem Grund muss aktuell sehr viel Futter beschafft werden, wodurch sie sehr aggressiv werden. Doch wen es erwischt und gestochen wird, der sollte die Ruhe bewahren und ruhig auf die bew├Ąhrten Hausmittel zur├╝ckgreifen. Wer jedoch eine Wespen- oder Bienengiftallergie hat, der sollte nach einem Stich direkt den Notarzt verst├Ąndigen, da hier eine akute Lebensgefahr besteht.

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Dem Schluckauf den Kampf ansagen

3. August 2011 Keine Kommentare

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Der Schluckauf ist oftmals f├╝r diejenigen, die nicht unmittelbar davon betroffen sind eine lustige Angelegenheit. Und die Betroffenen, die st├Ąndig laut hicksen, ernten Spott und Gel├Ąchter. Diese und der Schluckauf selber sind f├╝r den Betroffenen ├Ąrgerlich und l├Ąstig. Doch wenn er nur kurze Zeit andauert ist er ungef├Ąhrlich und harmlos.

 

Ihren Ursprung haben die Schluckaufbeschwerden im Zwerchfell. Er ist die treibende Kraft bei der Zwerchfellatmung. Das Zwerchfell zieht sich bei dieser Atmung nach unten hin zusammen, wobei sich das Brustvolumen vergr├Â├čert. Dabei kommt es zu einem Unterdruck. Durch die ge├Âffnete Stimmbandritze wird Luft in die Lunge gesaugt. Sobald sich das Zwerchfell wieder entspannt str├Âmt die Luft wieder aus der Lunge raus. Wenn sich das Zwerchfell pl├Âtzlich verkrampft schlie├čt sich die Stimmbandritze reflexartig. Dadurch kann die Luft in der Lunge nicht entweichen und es entsteht ein ├ťberdruck, der sich in der Form des bekannten Hicksens ├Ąu├čert.

 

F├╝r einen Schluckauf ist h├Ąufig die Reizung des Zwerchfells die Ursache. Beispielsweise durch zu hastiges Schlucken, durch hei├če oder kalte Getr├Ąnke und auch durch Alkohol. Die bekannten Hausmittel gegen den Schluckauf sind ein Glas Wasser zu trinken, die Luft anzuhalten, ein St├╝ck Zucker auf der Zunge zergehen zu lassen oder den Betroffenen zu erschrecken. Diese kleinen Hausmittel zeigen in der Regel sogar Wirkung. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Dies liegt vor allem aber daran, dass sie den Betroffenen ablenken und dadurch das Zwerchfell beruhigen, da die Atmung so entspannt wird. In der Regel ist ein Schluckauf bereits nach einigen Minuten wieder vergangen und bedarf keiner Behandlung. In ganz seltenen F├Ąllen ist er auch chronisch. In einem solchen Fall gilt es einen Arzt aufzusuchen.

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