Archiv

Archiv für Mai, 2011

Landwirte hart durch EHEC-Alarm getroffen

27. Mai 2011 Keine Kommentare

cc by PhillipHeinrich/flickr

Die norddeutschen Landwirte sind ohne Zweifel vom Pech verfolgt. Gerade erst ist der Dioxinskandal vom Beginn dieses Jahres eingedĂ€mmt worden, nun macht ihnen das aggressive EHEC-Bakterium schwer zu schaffen. Viele Betriebe können nun vom Regen in die Traufe kommen. Am Donnerstag sorgte die Bekanntgabe des Hamburger Hygiene-Instituts vom Nachweis des Erregers in Salatgurken aus Spanien fĂŒr eine kurzfristige Entspannung in der Landwirtschaft. Allerdings kann hier von Entwarnung noch lange keine Rede sein, da die Keime selbstverstĂ€ndlich auch noch aus anderen Quellen stammen können.

Der niedersĂ€chsische Landesbauernverband in Hannover erklĂ€rte nun, dass die aktuelle Situation fĂŒr die GemĂŒse-Erzeuger sehr grausam sei, da sie zurzeit am Anfang der Saison stehen wĂŒrden. Allerdings sei die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts, dass vorerst keine rohen Gurken, Tomaten oder Blattsalate aus Norddeutschland verzehrt werden sollten, verstĂ€ndlich, da es sich bei EHEC um die heftigste Keule der Kolibakterien handle. Allerdings betont der Verband auch, dass sehr viel Spekulation mit in der Frage, ob das GemĂŒse aus Norddeutschland stammt, sei. Aktuell klammern sich die GemĂŒsebauern an die Hoffnung, dass der Befund aus Hamburg der einzige bestĂ€tigte bleibt. Doch solange keine absolute Klarheit ĂŒber den zentralen Infektionsherd herrsche oder auch andere Lebensmittel als TrĂ€ger des Bakteriums ausgemacht seien, bangen die GemĂŒse-Bauern weiter. Aktuell wirkt sich die Unsicherheit der Kunden sehr stark auf die GroßmĂ€rkte und auf die kleineren LĂ€den aus. Der Absatz dieser GemĂŒsesorten sei annĂ€hernd zum Erliegen gekommen. FĂŒr die Bauern bedeutet dies große Umsatzeinbußen. Jedes GemĂŒse, das nicht verkauft wird, muss von den HĂ€ndlern vernichtet werden. Doch nicht nur im Norden des Landes haben die GemĂŒsebauern mit Absatzproblemen zu kĂ€mpfen. Vielmehr bezieht sich die Angst der Verbraucher auf das komplette Bundesgebiet.

Stimmungsvolle Sommerabende im eigenen Garten

24. Mai 2011 Keine Kommentare

Gartenlaternen

Jetzt im Sommer ist ein eigener Garten, egal ob groß oder klein, ein wahrer Segen. Wer sitzt nicht gerne in lauen SommernĂ€chten draußen und hört der Natur bei ihrem lieblichen Spiel zu?! Es gibt viele (durchaus preisgĂŒnstige) Möglichkeiten, wie Sie Ihren Garten in Ihr ganz eigenes, kleines Paradies verwandeln können. Kleine Accessoires hierfĂŒr erhalten Sie in jedem Baumarkt und im guten Versandhaus.

Urige Ruheoase
Endlich Feierabend! Was wĂ€re da besser geeignet als ein PlĂ€tzchen an der frischen Luft, um dem muffigen BĂŒroalltag zu entfliehen? Ein kleiner Gartenteich mit plĂ€tscherndem Wasser und vielleicht ein paar kleinen Fischen, sorgt fĂŒr eine gemĂŒtliche AtmosphĂ€re. Das HintergrundgerĂ€usch des Wassers und der Duft von Wildblumen entspannt und beruhigt. Ein kleiner Obstbaum mit knorrigem Stamm vervollkommt das Bild eines gemĂŒtlichen und geheimnisvollen Fleckchens der Natur. Dazu passen Laternen oder Öllampen im alten Stil, die den Garten am Abend in ein romantisches Licht tauchen. Ein gusseisernes BĂ€nkchen im Schutze eines Baumes oder nahe am Teich lĂ€dt zum Lesen und TrĂ€umen ein.

Romantisches Paradies
Wer es edel möchte, wĂ€hlt vielleicht lieber einen Springbrunnen. Dazu passen klassische Statuen oder Figuren. Eine Terasse und kleine Gehwege aus Steinplatten oder Kieselsteinen eignen sich ideal fĂŒr Festlichkeiten und können hervorragend mit schönen Bodenleuchten umrahmt werden. MarmorbĂ€nke bieten dekorative Sitzgelegenheiten. Viel Licht und gut strukturierte, grĂŒne Pflanzenanlagen ergeben eine edle Gartenanlage fĂŒr romantische Zweisammkeiten oder vergnĂŒgsame Feste in abendlicher AtmosphĂ€re. Mit Tischdecken, bunten Lampions, Gartenlaternen, Duftkerzen oder Teelichtern lĂ€sst sich aus dem edlen Park schnell ein einladendes Partyareal zaubern.

 

 

Idyllisches Blumenmeer
Bunte, duftende Blumen sind eine herrliche Sache. Sie signalisieren Fröhlickeit und bieten einen schönen Anblick. Außerdem locken sie Schmetterlinge und Bienen an und bieten so ein herrlich anzusehendes Naturschauspiel. Mit Rosenbögen, zerbrochenen TongefĂ€ĂŸen, Fackeln oder Tierfiguren kombiniert, entsteht ein idyllisches Flair mit romantischen CharakterzĂŒgen. Ein kleiner Brunnen und gemĂŒtliche Korbmöbel passen zu diesem Stil. Efeuranken und Topfpflanzen zieren WĂ€nde und Mauern. Einem gemĂŒtlichen Abend beim Kartenspiel oder einem Glas Wein steht nichts mehr im Wege.

KategorienAllgemein Tags:

Landwirte fĂŒhlen sich ungerecht behandelt

18. Mai 2011 Keine Kommentare

cc by Gruban/flickr

In punkto Tierschutz fĂŒhlen sich aktuell sehr viele der deutschen Landwirte ungerecht behandelt. Laut des VizeprĂ€sidenten des Deutschen Bauernverbandes Franz-Josef Möllers habe es bereits immer Kritik an der Landwirtschaft gegeben, jedoch habe die gegenwĂ€rtige Welle der Kritik eine andere QualitĂ€t. Sie sei oftmals unsachlich und verletze ihn und seine Berufskollegen in ihrer Ehre als Tierhalter. DarĂŒber hinaus lĂ€ge der Tierschutz im ureigensten Interesse eines Tierhalters, da die Tiere dann, wenn es ihnen gut ginge auch gute Leistungen bringen wĂŒrden. FĂŒr ihn vollziehe sich innerhalb der Gesellschaft augenscheinlich ein Wandel. Doch dabei biete der Bewusstseinswandel vieler BĂŒrger, dass sie stĂ€rker in den Entscheidungsprozess eingebunden werden möchten, auch sehr viele Chancen. Möllers erklĂ€rt, dass der aktuelle Mainstream gegen die Landwirte laufe. Dabei sei es sehr viel besser, wenn alle miteinander reden wĂŒrden, anstatt dass andere ĂŒber die Bauern reden. Aus diesem Grund appelliert der DBV-Vize an den eigenen Berufsstand, dass sie unbedingt die Diskussion suchen und fĂŒhren sollten. Aus seiner Sicht heraus könne dieses nur bedeuten, dass die Landwirtschaft die eigenen Leistungen und Forderungen besser kommunizieren mĂŒssen und sehr viel aktiver als bisher den Dialog mit der Gesellschaft suchen sollten.

Die neuen Auflagen in der Tierhaltung seien keinesfalls akzeptabel, da diese alleine dazu dienen den populistischen Forderungen entgegen zu kommen. Möllers mahnt, dass deshalb dringend eine Kommunikation der Wertschöpfungskette Fleisch fĂŒr die Interessenten, aber auch ĂŒber die gesamten Stufen der Lebensmittelproduktion und –verarbeitung bis hin zum Lebensmitteleinzelhandel benötigt werde. Michael Lohse, der DBV-PrĂ€sident, unterstreicht darĂŒber hinaus, dass die Öffentlichkeitsarbeit zur Tierhaltung in Deutschland angesichts der öffentlichen Stimmung zum Tierschutz in deutschen StĂ€llen, zum Konsum von Fleisch und zu vermeintlicher Massentierhaltung und Industrialisierung umgehend verstĂ€rkt werden mĂŒsse. Die Akzeptanz fĂŒr die Tierhaltung werde nicht durch Schweigen und Handeln im Nachhinein erreicht, sondern vielmehr sei jeder, der einen Stall habe gefordert Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, so Lohse.

KategorienBauernhof, Tiere Tags: ,

Hohe Waldbrandgefahr im gesamten Bundesgebiet

11. Mai 2011 Keine Kommentare

cc by lilli2de/flickr

In ganz Deutschland besteht wegen der anhaltenden Trockenheit derzeit eine erhöhte Waldbrandgefahr. Besonders betroffen ist der Nordosten des Landes. Der internationale Waldbrandgefahrenindex, der auch vom deutschen Wetterdienst verwendet wird, hat gemeldet, dass in nahezu allen Landkreisen Brandenburgs, in Teilen Berlins, im Norden von Sachsen und Sachsen-Anhalt, im SĂŒden von Mecklenburg-Vorpommern und im Osten von Niedersachsen die höchste Gefahrenstufe 5 erreicht sei. Die Gefahrenstufe 4 gilt in den meisten anderen Regionen Deutschlands.

Auch wenn in Nordrhein-Westfalen bereits die ersten Regenschauer niedergingen, findet keine Entwarnung in den völlig trockenen WĂ€ldern statt. Auch wenn es in den kommenden Tagen zwar kĂŒhler und regnerischer werden soll, ist die Brandgefahr laut Deutschem Wetterdienst in Essen noch nicht bebannt. Ein Meteorologe erklĂ€rte, dass fĂŒr eine Entwarnung 20 bis 30 Liter Wasser pro Quadratmeter am StĂŒck herunterkommen mĂŒsste. Daher gaben sehr viele Behörden fĂŒr die verschiedenen Landkreise nun eine entsprechende offizielle Warnung heraus. Diese basiert auf einem anderen Stufensystem, bei dem die Stufe 4 die höchste ist.

Im gesamten Bundesgebiet hat es bereits seit Februar viel zu wenig geregnet. Im Durchschnitt fielen 77 Liter Regen pro Quadratmeter. Damit fielen weniger als die HĂ€lfte der ĂŒblichen Menge. Dementsprechend sind auch die WĂ€lder und Wiesen sehr stark ausgetrocknet und bereits der kleinste Funke reicht mittlerweile aus, damit Gras und Laub in Flammen aufgehen. In den vergangenen Tagen ist es bereits zu zahlreichen BrĂ€nden, auch in Natur- oder Landschaftsschutzgebieten gekommen. Auch wenn das aktuelle Hochdruckgebiet in den nĂ€chsten Tagen von einem Tiefdruckgebiet verdrĂ€ngt werden wird, ist es eher unwahrscheinlich, dass damit die Waldbrandgefahr komplett gebannt sein wird.

Bauern befĂŒrchten ErnteausfĂ€lle

3. Mai 2011 Keine Kommentare

cc by loop_oh/flickr

Da statistisch gesehen bereit jetzt 150 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fehlen, hilft den Bauern nur ein bisschen Regen nicht weiter. Die Folge der Trockenheit sind Einbußen beim Raps, bei Getreide und auch beim ersten Grasschnitt. Auch wenn die ersten Schauer in den kommenden Tagen den Norden Deutschlands erreichen sollen, sind die Landwirte eher skeptisch, dass es genug Niederschlag sein wird.

Da die Trockenheit im Norden nun bereits seit MĂ€rz anhĂ€lt, rechnen vor allem die Bauern in Norddeutschland mit teilweise massiven Ernteeinbußen. Klaus Dahmke vom Bauernverband Schleswig-Holstein erklĂ€rte nun, dass die Landwirtschaft in diesem Jahr beim Raps gut ein Drittel weniger als im Durchschnitt bekommen wird. Daniela Rixen von der Landwirtschaftskammer ergĂ€nzte, dass aus diesem Grund nunmehr rund 10 000 Hektar Raps umgepflĂŒgt und dafĂŒr Mais angebaut worden sei. In Bezug auf das Getreide sei mit circa 10 bis 15 Prozent Einbußen zu rechnen. Allerdings gĂ€be es hier regional starke Unterschiede.

Damke berichtet weiter, dass auch der erste Gras-Schnitt erheblich schlechter ausgefallen sei. Besonders verheerend sei die Grassaat, die kaum gewachsen ist. Statistisch fehle bereits jetzt 150 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, sodass ein bisschen Regen den Bauern nicht weiterhelfe. Rixen betonte, dass in der Lehr- und Versuchsanstalt Futterkamp eine Messung durchgefĂŒhrt wurde, die ergeben hat, dass sich erst in 60 Zentimetern Tiefe im Boden Restfeuchte feststellen ließ. Aufgrund des anhaltend starken Ostwindes sei die Verdunstung extrem hoch und sehr viele Felder seien inzwischen bereits ausgetrocknet. Im Land zwischen den Meeren falle die Situation ganz unterschiedlich aus. An der WestkĂŒste, im sĂŒdwestlichen Nordfriesland sei es nicht ganz so dramatisch, da es hier Ende April fĂŒnf Millimeter Niederschlag gegeben habe. Doch der sehnliche Wunsch der Landwirte nach Regen ist nur zu verstĂ€ndlich.