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Archiv für Februar, 2011

Der Gartenzwerg

27. Februar 2011 Keine Kommentare

Gartenzwerge gehören nach wie vor zum typisch deutschen Garten. Photo: Rupert Ganzer

Die Tradition der Gartenzwerge ist bereit Jahrhunderte alt. Sie begann im spĂ€ten 17. Jahrhundert, als der KĂŒnstler Johann Bernhard Fischer von Erlach auf heidnischen und germanischen Mythen aufbauende, zwergenartige Sandskulpturen entwarf. Von den vielen tausend barocken Zwergen in ganz Europa sind nur noch wenige hundert erhalten.

Das Aussehen basierte damals auf kleinwĂŒchsigen und missgebildeten Personen, die sich Könige, Barone und sonstige wichtige Adelsvertreter zum AmĂŒsement in ihre Residenzen holten, wie auch der klassische Hofnarr.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts erlebten diese Gartenzwerge dann eine Renaissance. Ab da stellten sie hauptsĂ€chlich GĂ€rtner oder Bergleute nach. Haupterkennungszeichen waren Laterne, Schubkarre, Spitzhacke und Schaufel. Bis in die 1920er und 1930er Jahre waren Gartenzwerge durch alle Bevölkerungsschichten durch sehr beliebt. Dies verĂ€nderte sich allerdings im Laufe der Jahrzehnte, bis das als spießerbĂŒrgerliches verschrienes Merkmal Ende der 60er Jahre vollends aus den deutschen GĂ€rten verschwand.

Wie alles, was seine Hoch- und Tiefphasen hat, eroberte aber auch der Gartenzwerg wieder die grĂŒnen Wiesen und Blumenbeete in VorgĂ€rten. Besonders nach 1990 entstand um den Gartenzwerg ein Hype. Grund dafĂŒr waren maßgeblich abgeĂ€nderte Versionen des kleinen Mannes, die den Stinkefinger zeigten, sich entblĂ¶ĂŸten oder sonstige, gartenzwerguntypische Attribute aufwiesen.

Fans des klassischen Gartenzwergs gingen infolge dessen auf die Barrikaden. FĂŒr sie gehört ein Gartenzwerg sittlich, mĂ€nnlich, mit ZipfelmĂŒtze und Bart und auf keinen Fall grĂ¶ĂŸer als 69 Zentimeter KörpergrĂ¶ĂŸe. DafĂŒr wurde 1981 in Basel sogar die Internationale Vereinigung zum Schutz der Gartenzwerge gegrĂŒndet.

Als Gegenbewegung dazu entstand augenzwinkernd die Front zur Befreiung der Gartenzwerge, die diese aus den GĂ€rten „befreit“ und in ihrem natĂŒrlichen Lebensraum, Wald und Wiesen, wieder aussetzt.

Der Gartentisch – Unverwechselbares Design trifft auf FunktionalitĂ€t

27. Februar 2011 Keine Kommentare
Schmiedeeisen QualitÀt

Schmiedeeisen QualitÀt

Der Gartentisch ist ein unverzichtbares MöbelstĂŒck fĂŒr den Garten. Nicht nur Gartenliebhaber schĂ€tzen dieses zentrale Element, selbst fĂŒr Familien mit Kindern dient er als Spieletisch im Freien und ist besonders fĂŒr Grillabende Besonderes geeignet. Man bekommt dieses MöbelstĂŒck in unterschiedlichen Materialien. So kann man sich fĂŒr einen Tisch aus Holz, Kunststoff oder Metall entscheiden. Jedes dieser Möbelarten fĂŒr Gartentische hat ihre Vor- und Nachteile.

So kann der Gartentisch aus Holz nach einiger Zeit und nach Witterung anfangen zu faulen. Um dies vorzubeugen, empfiehlt sich eine intensive Pflege mit ImprĂ€gniermittel. Ebenso können sich fiese Fettflecken, durch Grillgutspritzer auf dem Tisch festsetzten. Um den Tisch bestens zu schĂŒtzen, sollte man auf kontinuierliche Pflege nicht verzichten. Wer einen pflegeleichten und relativ preiswerten Gartentisch sucht, wĂ€re bei einem Kunststofftisch bestens bedient.

Letztendlich sollte man den Gartentisch dem Gartenstil anpassen. Ebenso bekommt man ihn in unterschiedlichen Formen und Designs. Da bieten sich AusfĂŒhrungen in runder, ovaler oder eckiger Form an. Wichtig jedoch ist vor allem die FunktionalitĂ€t. Aus PlatzgrĂŒnden und um das Ganze praktischer zu gestalten, kann man ausklappbare Gartentische, die eine VergrĂ¶ĂŸerung der TischflĂ€che ermöglichen auswĂ€hlen. Ebenso ist ein Gartentisch mit einem Schirmloch fĂŒr den Sommer ein must Have. Er schĂŒtzt nicht nur vor Sonneneinstrahlungen, sondern ist zusĂ€tzlich ein optischer Hingucker.

Außer auf das Modell sollte man auf QualitĂ€t achten. Diese QualitĂ€t bekommt man bei dem Möbelhersteller Kettler. Er bietet moderne Designs zu gĂŒnstigen Preisen an. Ebenso wird man bei Stern, Royal Garden, Teak & Garden schnell fĂŒndig. Diese Hersteller bieten einen hohen Anspruch an QualitĂ€t und Leistung. Pflegemittel fĂŒr hochwertige Gartentische bekommt auch beim Möbelhersteller. Dieser Hersteller legt großen Wert auf QualitĂ€t und Komfort.

Die FrĂŒhjahrsmĂŒdigkeit

21. Februar 2011 Keine Kommentare

Vitaminreiche Shakes helfen bei FrĂŒhjahrsmĂŒdigkeit. Photo: Mitch Altmann

NĂ€chsten Monat geht es wieder los: die berĂŒhmte FrĂŒhjahrsmĂŒdigkeit tritt ein. Von Mitte MĂ€rz bis Mitte April werden die Menschen schlapp und lethargisch. Aber wo rĂŒhrt diese Art von Verstimmung her und was kann man dagegen tun?

Im Grunde geht man von drei verschiedenen Ursachen bei der FrĂŒhjahrsmĂŒdigkeit aus, die alle drei zusammenspielen. Als erstes ist der Hormonhaushalt des Körpers schuld. Im FrĂŒhling fĂ€ngt dieser an sich umzustellen, Östrogen, Testosteron und Endorphin, das GlĂŒckshormon, werden vermehrt ausgeschĂŒttet. Langfristig ist dies zwar sehr positiv, aber im Moment des Umstellens wird der Körper enorm strapaziert.

Mit der VerĂ€nderung des Hormonspiegels verĂ€ndert sich auch der NĂ€hrstoffbedarf des Körpers. Im Winter ernĂ€hren sich die Menschen viel kohlenhydratreicher als im Sommer. Mit dem Beginn des FrĂŒhlings hingegen benötigt der Körper mehr Vitamine und Proteine, ansonsten kann er seine Leistungen nicht halten und wird durch die vielen Kohlenhydrate unnötig belastet.

Zudem weiten sich mit steigenden Temperaturen die BlutgefĂ€ĂŸe, was zu einem unterdurchschnittlich niedrigen Blutdruck fĂŒhren kann.

Die Maßnahmen, um der FrĂŒhjahrsmĂŒdigkeit zu entgehen sind dementsprechend denkbar einfach. Gehen Sie in Ihren Garten und genießen Sie die Natur. Machen Sie SpaziergĂ€nge, um Ihren Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Mixen Sie sich leckere und vitaminreiche Shakes und trinken Sie diese gleich zum FrĂŒhstĂŒck, damit Sie nicht schon vor Arbeitsbeginn in ein Tief fallen.

Das wichtigste ist: Nehmen Sie Abstand von ungesunder Nahrung, und das nicht nur im FrĂŒhling und Sommer. Essen Sie SĂŒĂŸigkeiten und Chips nur in Maßen und bedienen Sie sich lieber an Ihrem Apfel- oder Kirschbaum. Pflanzen Sie KrĂ€uter an und benutzen Sie sie fĂŒr Ihre Gerichte. Ihr Körper und Ihr Geist wird es Ihnen danken!

Beginn der Heuschnupfenzeit

11. Februar 2011 Keine Kommentare

Pollen: fĂŒr Bienen nötig, fĂŒr Menschen manchmal eine echte Qual. Photo: Nicolas Gent

Bereits Ende Januar flogen in Deutschland die ersten Pollen durch die Luft, es handelte sich vor allem um Haselnuss und Erle. In diesem Jahr wird weiterhin in großem Maße eine Belastung durch Birkenpollen erwartet, Ă€hnlich wie bereits vergangenes Jahr, sowie eine allgemeine VerlĂ€ngerung der Pollenflugzeit. Grund dafĂŒr sei vor allem die KlimaerwĂ€rmung, so Experten. Dadurch fingen BĂ€ume und StrĂ€ucher frĂŒher mit der Befruchtung an und ließen Pollen lĂ€nger fliegen.

Dieser Trend hat sich bereits ĂŒber mehrere Jahre angezeigt. Nur Haselpollen lassen dieses Jahr aufgrund der besonders kalten Witterung im Januar noch etwas auf sich warten.

Im Schnitt herrscht in Deutschland zwischen Januar und Oktober Pollenflugsaison, je nach Witterung variieren Anfang und Ende um bis zu vier Wochen.

Gegen derartige Baumpollen haben rund sechs Millionen Deutsche eine Allergie und leiden beim Kontakt unter AugentrĂ€nen und –reizungen, verstopfter Nase und Atemnot. Die Symptome können je nach Pollenart unterschiedlich stark auftreten. Am besten lĂ€sst man bei Verdacht auf eine Pollenallergie den Hausarzt durch einen Allergietest den genauen ÜbeltĂ€ter festmachen.

Gegen eine langfristige UnterdrĂŒckung der Allergie kann man sich desensibilisieren lassen, was allerdings ein andauernder und kostspieliger Prozess ist. Kurzzeitig helfen Tabletten und andere Mittelchen, die Betroffene in Apotheken erwerben können.

Allergiker sollten vor allem auf die Vermeidung von Pollen in den eigenen vier WĂ€nden achten. Dazu gehört der sofortige Wechsel der Kleidung beim Betreten der Wohnung und das anschließende Waschen selbiger. Auch die Haare mĂŒssen jeden Abend gewaschen werden, da sich im Laufe des Tages hier viele Pollen unbemerkt ansammeln.

Damit kann die Nacht recht gut und ruhig ĂŒberstanden werden.

Mit Reet ein Dach ĂŒberm Kopf

7. Februar 2011 Keine Kommentare

Ein typisches modernes Reetdach. Photo: Rupert Ganzer

Was FachwerkhĂ€user in SĂŒddeutschland, sind ReetdachhĂ€user im Norden. Entstanden ist diese Art der HausĂŒberdachung vor rund 7.000 Jahren. Damals wurde der Norden erstmals von JĂ€gern und Sammlern bevölkert. Nach einiger Zeit stellten diese auf Viehzucht und Ackerbau um und benötigten endlich ein richtiges Dach ĂŒber dem Kopf. Sie entwickelten ein Konstrukt, das aus Latten und getrocknetem Schilfgras, dem Reet, bestand. Dies behielt nicht nur WĂ€rme drinnen und ließ KĂ€lte draußen, sondern war auch noch wasserabweisend.

Auch mit Feuer ließen sich die ReetdĂ€cher gut vereinbaren. Durch ein kleines Loch im Dach konnte der Rauch entweichen und der Ruß, der sich an den InnenwĂ€nden ablagerte, schĂŒtzte zusĂ€tzlich vor Insekten.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Reetdach die beliebteste Bauweise in Norddeutschland. Vor allem seine unkomplizierte Bauweise war fĂŒr die Bauern attraktiv: Sie brauchten keine Handwerker mehr, um ihr Haus zu decken, sondern schufen es sich einfach selbst. Das ursprĂŒngliche Reetdach ging vom Boden bis in den Giebel, weshalb keine Mauerung des unteren Geschosses von Nöten war.

In der Stadt erwies sich der Reetdachbau hingegen als unpraktisch, wenn nicht sogar gefÀhrlich. Denn kam es einmal zum Brand verteilte sich das brennende Schilfgras durch die Luft und entflammte alle umliegenden HÀuser.

Die heutigen Bedenken gegenĂŒber Reet, wie Schimmel- und Pilzbefall, rĂŒhren nicht von der Beschaffenheit des Daches selbst, sondern von einer inkorrekten Errichtung her. Der Winkel eines solchen Daches muss nĂ€mlich, damit Regenwasser ablaufen kann, mindestens 40 Grad betragen. Ignorieren Bauherren diese Vorschriften, fangen die DĂ€cher natĂŒrlich an zu schimmeln – das sei aber auch bei allen anderen Materialien so, so die Experten fĂŒr Reetdachbau.