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Beginn der Heuschnupfenzeit

Pollen: f├╝r Bienen n├Âtig, f├╝r Menschen manchmal eine echte Qual. Photo: Nicolas Gent

Bereits Ende Januar flogen in Deutschland die ersten Pollen durch die Luft, es handelte sich vor allem um Haselnuss und Erle. In diesem Jahr wird weiterhin in gro├čem Ma├če eine Belastung durch Birkenpollen erwartet, ├Ąhnlich wie bereits vergangenes Jahr, sowie eine allgemeine Verl├Ąngerung der Pollenflugzeit. Grund daf├╝r sei vor allem die Klimaerw├Ąrmung, so Experten. Dadurch fingen B├Ąume und Str├Ąucher fr├╝her mit der Befruchtung an und lie├čen Pollen l├Ąnger fliegen.

Dieser Trend hat sich bereits ├╝ber mehrere Jahre angezeigt. Nur Haselpollen lassen dieses Jahr aufgrund der besonders kalten Witterung im Januar noch etwas auf sich warten.

Im Schnitt herrscht in Deutschland zwischen Januar und Oktober Pollenflugsaison, je nach Witterung variieren Anfang und Ende um bis zu vier Wochen.

Gegen derartige Baumpollen haben rund sechs Millionen Deutsche eine Allergie und leiden beim Kontakt unter Augentr├Ąnen und ÔÇôreizungen, verstopfter Nase und Atemnot. Die Symptome k├Ânnen je nach Pollenart unterschiedlich stark auftreten. Am besten l├Ąsst man bei Verdacht auf eine Pollenallergie den Hausarzt durch einen Allergietest den genauen ├ťbelt├Ąter festmachen.

Gegen eine langfristige Unterdr├╝ckung der Allergie kann man sich desensibilisieren lassen, was allerdings ein andauernder und kostspieliger Prozess ist. Kurzzeitig helfen Tabletten und andere Mittelchen, die Betroffene in Apotheken erwerben k├Ânnen.

Allergiker sollten vor allem auf die Vermeidung von Pollen in den eigenen vier W├Ąnden achten. Dazu geh├Ârt der sofortige Wechsel der Kleidung beim Betreten der Wohnung und das anschlie├čende Waschen selbiger. Auch die Haare m├╝ssen jeden Abend gewaschen werden, da sich im Laufe des Tages hier viele Pollen unbemerkt ansammeln.

Damit kann die Nacht recht gut und ruhig ├╝berstanden werden.

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